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Silberpilspreis in Bellheim

Vergangenes Wochenende standen mit dem Großen Silberpilspreis über 200km in der Elite-Amateuerklasse am Sonntag und dem am Samstag Dr-Gerhard-Hage-Renntag in Bellheim, gleich zwei der in der Szene bekannten Straßenrennen statt.


Noah Neff schaut sich nach seinen Gegner um

Der aktuell in Karlsruhe lebende Noah Neff von der TURA Untermünkheim, der dieses Jahr sein Debüt auf der Straße geben konnte, hat sich am Samstag beim Kriterium über 77km (70 Runden) gleich zu Beginn durch eine sehr aktive Fahrweise, mit einer vier Mann Spitzengruppe absetzten können und somit auch die ersten Punktewertungen unter den besten drei einfahren können.


Leider hat sich die Gruppe rund um den Braunsbacher nicht ideal abstimmen können, sodass nach ca. 30 Runden harter Arbeit die Verfolger die Chance witterten und die Gruppe stellten. Noah Neff konnte hier zwar noch den ein oder andern Sprint für sich entscheiden, musste sich dann jedoch mit einem soliden 12 Platz zufrieden geben.

Für das 200km Rennen am Sonntag, hatte sich der TURANer Noah Neff, der auf der Straße für das Team Bellheimer Silberpils startet, mit seinen Teamkollegen vorgenommen, auf jeden Fall einen Fahrer vorne mit der Führungsgruppe ins Ziel zu bringen. Schnell zeichnete sich ab, dass das Feld Neff nicht ausreißen lassen wollte und so blieben mehrere Versuche erfolglos.


„Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich, der doch eher als Mountainbiker bekannt ist, am Sonntag die Chance habe mich davon zu machen, aber dazu waren die anderen Mannschaften zu aufmerksam“: So Neff im Ziel.

Die Mannschaft hatte sich dann dazu entschlossen, auf die noch frischeren Teamkollegen zu setzten und Noah stellte sich dann voll in den Dienst der Mannschaft und konnte seinen Teamkollegen in die vordere Gruppe bringen und somit das Mannschaftsziel erfüllen. Besonders erfreulich aus TURANer Sicht verlief das Rennen in der U19 (Altersklasse 17-18) über 80 km für Tjark Ole Krüger. Die U19-Fahrer starteten in diesem Rennen mit der Erwachsenenklasse „Amateure“ zusammen. Tjark Krüger konnte sich in dem gemischten Feld sehr gut behaupten und im Rennverlauf bei mehreren Wertungssprints in die Wertung fahren. In der Schlussrunde entschied er den Zielsprint des Feldes mit einer Radlänge Vorsprung für sich und gewann das Rennen der U19. Außerdem belegte er einen sehr guten dritten Gesamtplatz, da lediglich zwei der erwachsenen Amteurfahrer durch einen Ausreißversuch vor ihm Ziel.








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