Im letzten Saisonspiel gelang Tura Untermünkheim ein 1:1 gegen den FSV Hollenbach II und belegt dadurch in der Abschlusstabelle den 6.Platz. Fabian Czaker erzielte mit seinem 12.Saisontor den Ausgleichstreffer.
Die 120 Zuschauer sahen bei hochsommerlichen Temperaturen in der 1. Halbzeit ein Spiel der Kategorie Sommerfußball. Beiden Mannschaften war deutlich anzumerken, dass es um nichts mehr ging und dementsprechend schleppend war auch das Geschehen auf dem Rasen. Die Oberligareserve aus Hollenbach ging in der 18. Minute durch Moritz Stephan mit 1:0 in Führung. Der Tura versuchte es immer wieder mit langen Bällen ins Sturmzentrum, was aber die FSV-Abwehr vor keine großen Probleme stellte. Das Spiel über die Außenpositionen wurde beinahe komplett vernachlässigt. Die einzige Chance im 1.Durchgang hatte Steffen Söllner in der 36. Minute, als er ein Zuspiel von Tobias Rolf knapp am Tor vorbeischoss.
In der 2. Halbzeit stellte Tura-Trainer Rank von Vierer- auf Dreierkette um und verstärkte die Angriffsbemühungen. Die Untermünkheimer drückten jetzt auch mehr aufs Tempo und wurden bereits in der 50. Minute mit dem 1:1-Ausgleich belohnt. Torjäger Fabian Czaker schob einen schönen Steilpass von Sebastian Mechnik überlegt ein.
In der Folgezeit war es ein Spiel auf ein Tor. Der Tura hat innerhalb weniger Minuten vier hochkarätige Torchancen. Zuerst scheiterte Steffen Söllner am glänzend parierenden FSV-Keeper Joachim Fritsch (55.) und dann schoss Fabian Czaker zweimal freistehend über das Tor (66. + 71.). Der sich in der 67. Minute eingewechselte 44-jährige Tura-Trainer Werner Rank hatte kurze Zeit später ebenfalls eine große Gelegenheit, aber den Querpass von Thomas Fenn schoss er am Fünfmeterraum stehend knapp am Tor vorbei. Zehn Minuten nach seiner Einwechslung war für Rank wegen einer Zerrung schon wieder Schluss. Die letzte Chance hatten dann die Gäste in der 84. Minute, aber Stefan Mugrauer schoss aus zehn Metern knapp über das Tor.
Tura-Trainer Rank war mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Hälfte nicht ganz zufrieden. „Nach dem Wechsel waren wir viel präsenter. Leider haben wir es versäumt aus der deutlichen Überlegenheit das Siegtor zu erzielen“.
Nach dem Spiel wurden Torjäger Visar Rushiti (als Spielertrainer zum A-Ligisten SV Gründelhardt), Steffen Kocholl (pausiert berufsbedingt), Andreas Volz (Spielertrainer Tura II) und Betreuer Paul Zauner verabschiedet.
Tore: 0:1 Moritz Stephan (18.), 1:1 Fabian Czaker (50.)
Tura:Michal Walotek, Tobias Rolf (67. Werner Rank / 77. Kevin Hornig), Markus Kläßing, Thomas Fenn, Semih Dalyanci, Dennis Pflie (46. Timo Stehle), Joschka Karle, Sebastian Mechnik, Jan Schreiner, Steffen Söllner, Fabian Czaker
Ein besonderes Spiel steht an: Untermünkheim trifft auf Hollenbach II. Für den Tura geht es um nichts mehr, aber der FSV II wird nach dieser Partie aufgelöst.
"Ich bin froh, dass jetzt dann Pause ist", sagt Tura-Trainer Werner Rank. "Wir kommen auf dem Zahnfleisch daher." Acht Landesliga-Akteure fallen verletzt aus. Zusätzlich werden einige Turaner für die zweite Mannschaft abgestellt, die in der Kreisliga A1 um den Aufstiegs-Relegationsplatz spielt. Der Tura könnte es bei einem Sieg gegen Hollenbach II noch bis maximal auf Platz 3 schaffen. Die zweite Mannschaft des FSV wird wohl nicht viel Gegenwehr bieten, da sie nach der Partie am Samstag aufgelöst wird. "Das Vorgehen verstehe ich nicht so ganz", sagt Rank. "Damit fehlt der Unterbau für das Oberliga-Team." Den wird in Zukunft Hollenbach III in der Kreisliga B bilden, aus dem ab Sonntag Hollenbach II wird.
Aber auch Untermünkheim hält eine Überraschung bereit. Die letzte Partie im Tura-Trikot wird es für einen Spieler geben: "Visar Rushiti wird verabschiedet", berichtet Rank. Seit Wochen war klar, dass Rushiti Spielertrainer in Gründelhardt wird.
Der Tura holt sich am Samstag bei der abstiegsbedrohten TSG Öhringen eine Packung ab. Erst als die TSG bei einer 5:0-Führung einen Gang runterschaltet, gelingen Untermünkheim zwei späte Tore.
Nach dem Abpfiff bildeten die Spieler des Fußball-Landesligisten TSG Öhringen einen Kreis, legten sich die Arme um die Schultern und brüllten "Wir sind ein Team". Das war es. Keine Jubeltänze, keine Freudengesänge. Warum auch? Der Tabellenzwölfte TSG Öhringen hatte gegen den Liga-Vierten Tura Untermünkheim 5:2 gewonnen, aber damit nur den Relegationsplatz abgesichert.
Doch zumindest sorgen die zurückliegenden Siege für eine gewisse Zuversicht für den letzten Spieltag und die wohl nicht zu umgehende Abstiegsrelegation. Auch Trainer Martin Weiß zeigt Optimismus - sofern "wir so auftreten wie gegen Tura oder in Heimerdingen".
Wer den 5:2-Erfolg vor 150 Zuschauern verfolgte, musste sich kopfschüttelnd die Frage stellen, warum die TSG Öhringen in der Tabelle so weit unten steht. Vom Anstoß weg zeigte der Gastgeber den unbedingten Siegeswillen. Blieben die ersten Angriffbemühungen noch unbelohnt - unter anderem traf Emre Celen in der 6. Minute nach einem Eckball aus 18 Metern die Latte - durften die Öhringer in der 12. Minute zum ersten Mal jubeln. Manuel Martinez traf aus acht Metern zum 1:0. 20 Minuten später wehrte Tura-Schlussmann Benjamin Gorzawski einen Kopfball von Andreas Wägele ab, war dann aber beim Nachschuss von Andrey Nagumanov machtlos. Öhringen führte 2:0. Gorzawski stand bis zur Pause noch zwei Mal im Mittelpunkt. Erst wehrte er einen Schuss von Andreas Hofmann, dann einen Kopfball von Edwin Mayer ab.
In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit verschärfte die TSG das Tempo und sorgte binnen 13 Minuten für die Entscheidung. Erst setzte sich Nagumanov über rechts auf der Auslinie durch und flankte in den Fünfmeterraum. Dort lauerte Mayer, der zum 3:0 (47.) vollendete. Nur vier Minuten später wehrte Gorzawski einen Schuss von Philipp Schäfer ab, war dann beim Nachschuss von Nagumanov zum 4:0 aber erneut machtlos. In der 58. Minute brachte Markus Klässing Manuel Martinez im Strafraum regelwidrig zu Fall, den Elfmeter verwandelte Nagumanov mit seinem dritten Tor zum 5:0. Die Partie war endgültig entschieden. In der Folgezeit erspielte sich die TSG noch zwei, drei aussichtsreiche Szenen, nahm dann aber das Tempo heraus. Untermünkheim verkürzte in der 67. und 90. Minute auf 2:5, die beiden Treffer waren lediglich Ergebniskosmetik.
"Öhringen hat verdient gewonnen - auch in der Höhe. Die TSG war zweikampf- und laufstärker, mehr gibt es dazu nicht zu sagen", meinte Tura-Trainer Werner Rank nach Spielende wortkarg. "Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", hob Martin Weiß vor allem die Gesamtleistung seiner Mannschaft hervor. "Es ist ein Unterschied, ob man sich auf dem Platz als Mannschaft oder als eine Ansammlung von elf Egoisten präsentiert. Das haben meine Spieler in den vergangenen Begegnungen begriffen. Ich hoffe, dass es noch nicht zu spät ist. Wir sind endlich als ein Team aufgetreten."
Tore: 1:0 (12.) Manuel Martinez, 2:0 (32.) Andrey Nagumanov, 3:0 (47.) Edwin Mayer, 4:0 (51.) Nagumanov, 5:0 (58./FE) Nagumanov, 5:1 (67.) Jan Schreiner, 5:2 (90.) Tobias Rolf
Tura: Benjamin Gorzawski, Timo Stehle (58. Tobias Rolf), Semih Dalyanci (58. Dennis Pflie), Markus Klässing, Thomas Fenn, Joschka Karle (74. Michal Walotek), Sebastian Mechnik, Patrick Zauner, Jan Schreiner, Steffen Söllner, Fabian Czaker
Tura-Trainer Werner Rank ist guter Laune. Kein Wunder. Sein Team hat gegen Backnang eine überragende zweite Halbzeit gezeigt und vier Tore erzielt. Darauf will er aufbauen - und die erste Hälfte und die dort gezeigte katastrophale Leistung schnell vergessen. Rank sagt: "Wir wollen uns gegen Öhringen ordentlich verkaufen." Da Rank Außenverteidiger Semih Dalyanci etwas offensiver spielen ließ, kam in Hälfte zwei viel Druck auf das Backnanger Tor auf. Gleichzeitig war die Dreierkette in der Abwehr aufmerksamer und stoppte die Gästeangriffe früher. Stammtorwart Benjamin Gorzawski kehrt in den Kader zurück, aber Rank will Michael Walotek weiterhin spielen lassen. In der Kaderplanung für die kommende Saison kommt Rank voran. Dabei setzt er auch seine persönlichen Kontakte zu ehemaligen Bundesligaspielern ein.
Gastgeber Öhringen braucht unbedingt einen Sieg, um noch vom Abstiegs-Relegationsplatz 12 weg zu kommen.
Unterschiedlicher können zwei Halbzeiten nicht ausfallen: Untermünkheim wird in Durchgang eins von Backnang gedemütigt und liegt 1:3 zurück. Doch in der zweiten Hälfte schießt der Tura vier Tore.
Fußballspiele werden oft im Kopf entschieden - und manchmal in der Halbzeitpause in der Kabine. Ohne Trainer. Ohne Zuschauer. "Die Leistung in der ersten Hälfte war unter aller Sau", spricht Tura-Coach Werner Rank Klartext. Er verlässt die Kabine vor dem Ende der Pause und lässt die Mannschaft allein. Was in den folgenden zwei oder drei Minuten passiert, fasst der neue Kapitän Jan Schreiner so zusammen: "Wir wussten, dass wir nicht gut gespielt hatten. Dann haben wir uns neu gepusht."
Nach Eckbällen schauen die Turaner nur zu
In diesem Moment steht es 1:3. Nach dem Chancenverhältnis wäre aber auch ein 1:6 gerecht gewesen. Untermünkheim zeigt sich wie von allen guten Geistern verlassen. Beispielhaft die beiden ersten Backnanger Treffer: Eckball, am langen Pfosten steht ein alleingelassener TSG-Spieler, Tor. Beim 0:1 (16.) ist es Stephan Fichter, beim 0:2 (31.)Mario Marinic. Die Turaner glänzen als aufmerksame Zuschauer. Das 0:3 darf erneut Marinic per Abstauber erzielen (36). Viele der 130 Zuschauer lachen über ihr Team. Kein gutes Zeichen. Überlicherweise entlädt sich dann der Frust der Fans in wütenden Kommentaren, teilweise in Beschimpfungen. Aber am Kocherufer legt sich bei empfindlich kalten Temperaturen kollektiver Frust über den gepflegten Rasen.
Kurz vor der Pause gelingt Tura-Stürmer Fabian Czaker nach energischem Einsatz das 1:3. Trotzdem verlassen einige Zuschauer den Sportplatz und gehen nach Hause. Kein Wunder, wenn die eigene Mannschaft so vorgeführt wird. Welcher Fan sieht das schon gerne? Sie ahnen nicht, welch ein Feuerwerk ihr Team in der noch folgenden Halbzeit abbrennen wird. Plötzlich ist alles anders. Die in Dortmund-Gelb gekleideten Turaner drängen die in Bayern-rot gekleideten Backnanger in die eigene Hälfte. Sebastian Mechnik, ein Totalausfall in der ersten Hälfte, und Semih Dalyanci kurbeln das Angriffsspiel an. Kapitän Jan Schreiner geht mit gutem Beispiel voran und kämpft um jeden Ball. Die Belohnung sind gute Chancen im Drei-Minuten-Takt. In der 60. Minute klingelt es zum zweiten Mal im Backnanger Kasten. Wieder ist es Fabian Czaker, der den Ball gegen zwei Backnanger toll abschirmt und überlegt einschießt. TSG-Trainer Oliver Munz ahnt an der Seitenlinie Schlimmes: "Ihr müsst mehr kämpfen! Wir wollen hier gewinnen!" Seine Spieler werden die Rufe gehört haben. Aber sie kommen offensichtlich nicht in ihren Köpfen an. Die Gastgeber beginnen, mit ihrem Gegner Katz und Maus zu spielen. Czaker scheitert in der 53. Minute noch, aber sieben Minuten später gelingt Dalyanci doch der Ausgleich. Er trifft aus 16 Metern genau ins linke untere Eck.
Die Gäste sind bedient - und spielen nun genau so, wie die Untermünkheimer es in Durchgang eins praktiziert haben. Der Tura nutzt dies gnadenlos aus. Czaker drängt mit Macht auf seinen dritten Treffer. Die Gästeabwehr doppelt jetzt den Tura-Stürmer, jedoch ohne Erfolg. In der 78. Minute schüttelt er seinen doppelten Schatten ab und macht aus 15 Metern das 4:3. Der beste Mann der zweiten Hälfte lässt sich danach auswechseln und von den begeisterten Zuschauern feiern. Die dürfen sich kurz darauf auch noch über Dalyancis zweiten Treffer freuen, der einen Freistoß aus 20 Metern unhaltbar versenkt.
Die 20 Backnanger Fans sowie Trainerstab inklusive Spielern sind derweil in kollektives Schweigen verfallen. Es hat sich in ihren Köpfen festgesetzt: Dieses Spiel ist verloren. Dagegen kennt der Untermünkheimer Jubel fast keine Grenzen.
Tore: 0:1 Stephan Fichter (16.), 0:2 Mario Marinic (31.), 0:3 Marinic (36.), 1:3 Fabian Czaker (43.), 2:3 Czaker (60.), 3:3 Semih Dalyanci (70.), 4:3 Czaker (78.), 5:3 Dalyanci (89.)
Tura: Michal Walotek, Patrick Zauner, Markus Klässing, Thomas Fenn, Joschka Karle, Sebastian Mechnik, Timo Stehle, Jan Schreiner, Steffen Söllner, Semih Dalyanci, Fabian Czaker
Tura gewinnt nach 0:3-Rückstand noch mit 5:3 gegen die TSG Backnang
Die Untermünkheimer verschliefen die erste halbe Stunde komplett und lagen mit 0:3 aussichtslos in Rückstand. Kurz vor dem Seitenwechsel erzielte Fabian Czaker nach einer schönen Ballstafette über mehrere Stationen den 1:3-Anschlusstreffer.
Noch drei Partien, dann ist die Landesliga-Saison vorbei. Der Tura will noch von Platz 6 auf 3 klettern. Morgen geht es gegen die TSG Backnang.
"Wir wollen die Runde ordentlich beenden", sagt Tura-Trainer Werner Rank. "Ziel ist Platz 3." Das hört sich besser an als der derzeitige Rang 6. Gleichzeitig ist dies die erste Platzierung nach den beiden Toprängen, für die es nicht einmal einen Blumentopf als Auszeichnung gibt. Doch nun bietet sich für den Tura die Möglichkeit, dass Rank Nicht-Stammspieler einsetzt. Verletzt fallen aus: Marian Föll, Steffen Kocholl, Timo Pflugfelder, Andreas Volz, Adam Wilczynski und Visar Rushiti. "Mein Spielerpass ist noch gültig", schmunzelt Rank. Am Wochenende kickte er selbst einmal wieder - in einer Raiffeisen-Auswahl gegen den 1. FC Nürnberg. Für 20 Minuten reichte die Luft beim 0:3 noch.
Für Backnang geht es ebenfalls nur noch um eine Verbesserung des Tabellenplatzes. Zum wiederholten Male ist die TSG am Aufstieg in die Verbandsliga gescheitert - spätestens seit dem 3:4 am Wochenende gegen Heimerdingen ist der Zug abgefahren. Besonders kurios: Backnang stand nach Platzverweisen am Ende nur noch zu acht auf dem Feld.
Turas Aufstiegshoffnungen endgültig beendet
Nach der 0:2-Niederlage beim FV Löchgau hat der Tura Untermünkheim keine Chance mehr auf die Relegation und wird nächste Saison weiterhin in der Landesliga spielen.
Zwar kämpft der Tura bis zum Schluss, doch am Ende muss er feststellen: Der Tabellenführer aus Neckarsulm ist vor allem cleverer. Er gewinnt mit 3:1 und ist damit nur noch einen Punkt von der Meisterschaft entfernt.
"Schade, schade, schade" lautet das Fazit von Untermünkheims Trainer Werner Rank nach dem 1:3 gegen Neckarsulm. Er bescheinigt seinem Team eine gute Leistung. "Wir waren optisch überlegen". Dass es dennoch nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat, liegt nicht nur an dem abgezockten Gegner, der kleine Fehler sofort nutzt. Es liegt auch am Tura selbst.
Untermünkheim lässt sich von dem frühen Rückstand nicht beeindrucken, obwohl es dazu Anlass gegeben hätte: Schließlich lässt nicht nur Timo Stehle Sinan Andic flach nach innen passen, sondern dort steht auch noch Engin Olgun völlig alleine. Drei Turaner sehen interessiert aus viel zu großer Entfernung zu.
Kurz darauf verpasst Andic nach einem Konter das 0:2, dann aber marschiert der Tura, wird in der 13. Minute beinahe belohnt. Fabian Czaker steht alleine vor Torwart Marcel Susser, der mit Fußabwehr klären kann. Allerdings bleibt das in der ersten Halbzeit die einzige Großchance. Denn der Tura ist zwar engagiert, spielt aber meist durch die Mitte, wo Neckarsulm gut gestaffelt meist kurz vor dem Strafraum klären kann. Das 0:2 vor der Pause fällt überraschend, wieder nutzt Neckarsulm eine Unachtsamkeit aus.
Nach der Pause regnet es weit beständiger als in Halbzeit eins, ebenso beständig rennt der Tura an, allerdings nicht immer planvoll. So sorgt das Schiedsrichtergespann für Aufregung. In der 70. Minute entscheidet der Unparteiische Manuel Mahler auf Handspiel im Neckarsulm-Strafraum und gibt Elfmeter. Hand war es zwar, aber es war Jan Schreiner, der den Ball regelwidrig berührte. Zwar postiert sich der Assistent schon zum Elfmeter, nach Rücksprache mit ihm entscheidet Mahler aber korrekt auf Freistoß für Neckarsulm.
Czakers Kopfballtor zum 1:2 geht eine der wenigen gefährlichen Flanken voraus. Meist werden diese zu nahe an den Torwart geschlagen, der Tura beraubt sich so selbst seiner Möglichkeiten. Sieben Minuten später sorgt Barini für die Entscheidung.
Eine Chance hat der Tura noch: Da der Zweite Löchgau nur Unentschieden gespielt hat, sind es fünf Punkte Rückstand - und der Tura spielt am Samstag dort.
Tore: 0:1 Engin Olgun (3.), 0:2 Dimitri Gerlach (45.), 1:2 Fabian Czaker (73.), 1:3 Ouadie Barini (80.)
Besonderes Vorkommnis: Benjamin Gorzawski (Tura) hält Foulelfmeter von Sinan Andic (89.)
Tura: Benjamin Gorzawski, Marian Föll (46. Markus Kläßing), Semih Dalyanci, Thomas Fenn, Timo Stehle, Patrick Zauner (62. Andreas Volz), Sebastian Mechnik, Adam Wilczynski, Jan Schreiner, Steffen Söllner, Fabian Czaker.
Tura feiert höchsten Saisonsieg
Einen 6:0-Auswärtssieg feierte der Tura Untermünkheim beim abstiegsbedrohten TSV Schwaikheim, bleibt aber weiterhin auf dem 4.Tabellenplatz. Dreifacher Torschützer war Stürmer Fabian Czaker.