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Pokalspiel TSV Münchingen - Tura Untermünkheim 4 : 2

 

Trotz einer 2:1-Halbzeitführung stand unser Team am Spielende mit leeren Händen da. Spielertrainer Alex Maul sorgte mit zwei Toren für eine verdiente Pausenführung. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen und dass, obwohl unser Team auf zahlreiche Spieler verzichten musste. Kevin Lehanka und Jan Schreiner hatten noch weitere Chancen, um höher in Führung zu gehen, scheiterten aber am Innenpfosten oder aber am gegenerischen Torhüter. Der TSV Müchingen, individuell stark und vor allem auch gut eingespielt, drehte das Spiel in Hälfte zwei und gewann dann nicht unverdient. Münchingen zählt sicherlich zum engeren Favoritenkreis der kommenden Landesliga-Runde.

 

In der kommenden Woche stehen für unsere erste Mannschaft keine Vorbereitungsspiele an.

 

 

TURA II feierte im 3. Vorbereitungsspiel den dritten Sieg. Gegen den SV Ingersheim gewann die Truppe von Mutlu Metin nach einer 4:1 Führung am Ende mit 4:3. Es wurden zahrleiche Spieler getestet, dass Ergebnis gegen den Absteiger aus der Kreilsiga A II stand nicht im Vordergrund. Notiz am Rande. Der SV Ingersheim wurde von Volker Krey, dem eheamligen Coach von TURA II traniert und so freute man sich, sich mal wieder zu sehen.

 

Im letzten Saisonspiel gewinnt der Tura vor 100 Zuschauern mit 2:1 (2:1) beim Absteiger VfL Brackenheim. Nach zuletzt drei Siegen in Folge belegen die Untermünkheimer in der Abschlusstabelle den 9. Platz.

Der Tura Untermünkheim spielt auch in der kommenden Saison in der Landesliga. Das 3:1 gegen Absteiger Öhringen besiegelt den Klassenerhalt am vorletzten Spieltag. Anfangs tut sich der Tura schwer.

"Vier Leute, vier Leute!" Benjamin Gorzawski kanns nicht fassen, der Frust muss raus. Gerade hat der Tura-Torwart in der 45. Minute den Ausgleich durch Martinez kassiert. Dieser spaziert zuvor von der linken Seite ins Zentrum, die von Gorzawski erwähnten vier Turaner stehen Spalier und schauen interessiert zu, wie der Öhringer platziert abschließt.

Doch der Ausgleich löst die Handbremse. Beim Wiederanstoß überlistet Semih Dalyanci Torwart Tim Gondek beinahe mit einem Heber von der Mittellinie. Den anschließenden Eckball köpft Spielertrainer Alexander Maul per Aufsetzer übers Tor. In Durchgang eins spielt Öhringen befreit auf, Untermünkheim lässt jegliche Laufbereitschaft vermissen. "Das kommt davon, wenn man denkt, dass alles irgendwie von alleine geht", ärgert sich Maul nach Spielende.

In der zweiten Hälfte sollte fast alles wesentlich besser werden. Nach der Pause ist der Tura wie ausgewechselt, obwohl er nur einmal tauscht: Für den angeschlagenen Yasin Kalkan kommt Steffen Söllner. Nun werden die Zweikämpfe entschlossen gesucht, die Verteidigung steht höher, Öhringen hat keine Zeit für den Spielaufbau. Ab der 53. Minute hat Untermünkheim Chancen beinahe im Minutentakt: Dalyanci knapp vorbei, ein Maul-Kopfball wird von der Linie geschlagen, Steffen Söllner verzieht und Fatih Kalkan scheitert nach einer Schreiner-Vorlage.

In der 69. Minute erlöst Fatih Kalkan den Tura, als er zum zweiten Mal an diesem Samstagnachmittag trifft. Damit ist klar: Egal, was Konkurrent Marbach in Ilshofen macht, der Tura hat den Klassenerhalt sicher. Kurz vor Schluss trifft noch Semih Dalyanci zum 3:1-Endstand.

"Eine schwere Geburt", nennt Maul das Spiel. Das Spiel offenbart Turas Probleme in der gesamten Saison: "Unser Manko ist die Abschlussschwäche", konstatiert Maul. "Eigentlich hat diese Mannschaft ein gutes Niveau, doch wir haben es zu selten in der Runde gezeigt."

Tore: 1:0 Fatih Kalkan (41.), 1:1 Manuel Martinez (45.), 2:1 Fatih Kalkan (69.), 3:1 Semih Daljanci (88.)

Tura: Benjamin Gorzawski, Marian Föll, Patrick Zauner, Alexander Maul, Markus Diether (87. Timo Stehle), Adam Wilczynski, Fabian Czaker, Semih Dalyanci, Jan Schreiner, Yasin Kalkan (46. Steffen Söllner), Fatih Kalkan.

 

Mit 3:1 gewann der Tura sein letztes Heimspiel in dieser Saison gegen die bereits abgestiegene TSG Öhringen. Durch diesen Derbysieg kletterte der Tura auf den 9.Platz und hat damit den Klassenerhalt geschafft.

Fatih Kalkan mit einem Doppelpack (41. + 69.) und Semih Dalyanci (89.) waren die Torschützen für den Tura. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die TSG erzielte Manuel Martinez (44.).

Ausführlicher Bericht folgt!

 

Einen wichtigen 4:1-Auswärtserfolg gelang dem Tura Untermünkheim beim TSV Heimerdingen und hat dadurch zwei Spieltage vor Saisonende immer noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Mit einem Sieg am kommenden Wochenende gegen die bereits als Absteiger feststehende TSG Öhringen wäre der Klassenerhalt geschafft.

 

Eine deftige 2:6-Auswärtsniederlage kassierte Landesligist Tura Untermünkheim beim FV Löchgau. Bereits nach einer halben Stunde führten die Gastgeber uneinholbar mit 4:0.

Beim Tura stand Mittelfeldmotor Adam Wilczynski nach seiner 6-wöchigen Sperre zum ersten Mal wieder in der Startformation. Dagegen musste man auf den erkrankten Spielertrainer Alexander Maul verzichten, so dass Timo Stehle und Patrick Zauner das Innenverteidiger-pärchen bildete.

Mit dem FV Löchgau (11.) und dem Tura Untermünkheim (10.) standen sich zwei Mannschaften auf dem engen Kunstrasenplatz gegenüber, die noch nicht ganz gesichert sind und deshalb noch den einen oder anderen Punkt für den Klassenerhalt benötigten. Die Wichtigkeit dieser Partie war aber von Beginn an nur bei den Gastgebern zu spüren, denn bereits nach zehn Minuten war das Spiel nach Toren von Peter Wiens (02.), Shpejtim Islamaj (07.) und Alexander Götz (10.) beim Stande von 3:0 entschieden. Spätestens nach dem 4:0 durch Peter Wiens in der 29. Minute musste man Angst um die Untermünkheimer haben. Die Löchgauer waren aggressiver in den Zweikämpfen und zudem viel lauffreudiger und spielstärker. Mit dem ersten Torschuss gelang Tura-Torjäger Fabian Czaker der 1:4-Anschlusstreffer (35.). Kurz vor der Halbzeit parierte FV-Keeper Salvatore Rivarolo einen 20-Meter-Schuss von Adam Wilczynski gerade noch über die Latte.

In der 2.Halbzeit schalteten die Löchgauer einen Gang zurück und dadurch konnte der Tura das Spiel jetzt ausgeglichener gestalten, ohne jedoch eigene Torgefahr auszuüben. In der 53. Minute lenkte Tura-Schlussmann Michal Walotek einen Schuss von Fabian Kirsten noch an die Querlatte. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 71. Minute, ehe Spielführer Jan Schreiner plötzlich alleine vor dem Löchgauer Tor stand, aber am Torhüter scheiterte. Drei Minuten später köpfte der eingewechselte Fatih Kalkan einen Freistoß von Semih Dalyanci unbedrängt zum 4:2 ein (74.). Die Gastgeber zogen aber jetzt das Tempo noch einmal an und Peter Wiens mit seinem dritten Treffer (80.) und Alexander Götz (86.) erhöhten auf 6:2.

Spielertrainer Alexander Maul war nach der Partie natürlich enttäuscht vom Auftreten seiner Spieler: „Die halbe Mannschaft hatte überhaupt keine Einstellung zum Spiel und nach drei Gegentoren in den ersten zehn Minuten war natürlich alles gelaufen“.

 

Tore: 1:0 Peter Wiens (02.), 2:0 Shpejtim Islamaj (07.), 3:0 Alexander Götz (10.), 4:0 Peter Wiens (29.), 4:1 Fabian Czaker (35.), 4:2 Fatih Kalkan (74.), 5:2 Peter Wiens (80.), 6:2 Alexander Götz (86.)

Tura: Michal Walotek, Daniel Alankus, Timo Stehle, Patrick Zauner, Marian Föll, Belil Bouidia (58. Steffen Söllner), Semih Dalyanci (81. Markus Diether), Jan Schreiner, Yasin Kalkan (70. Fatih Kalkan), Adam Wilczynski, Fabian Czaker

Stark begonnen und danach stark nachgelassen: Der Tura führt nach zehn Minuten 2:0 gegen den sieglosen Letzten Hellas Bietigheim. Doch nach dem Anschlusstor der Gäste zittert Untermünkheim.

Vor der Samstags-Partie liegt enormer Druck auf den Untermünkheimern: Sollten sie gegen den bisher sieglosen Tabellenletzten Bietigheim verlieren, wären sie in großer Abstiegsgefahr. Außerdem will Tura-Teammanager Walter Kolb dann von seinem Amt zurücktreten.

Doch diese Ausgangssituation scheint dem Gastgeber gut zu tun. Es sind noch nicht alle der 180 Zuschauer anwesend, da herrscht nach einem Eckball Verwirrung im Hellas-Strafraum. Der Ball prallt von mehreren Spielern ab und fällt Fabian Czaker vor die Füße, der zum 1:0 einschiebt (2.). Während sich die Zu-Spät-Gekommenen noch die Führung nacherzählen lassen, fällt bereits das 2:0. Jan Schreiner lauert am kurzen Pfosten, Semih Dalyanci bringt den Ball in Schreiners Richtung, der mit der Fußspitze verwertet.

Es wird nichts aus dem erhofften Schützenfest

Einige etwas zu optimistische Besucher freuen sich bereits auf ein Schützenfest. Aber die Bietigheimer Elf, die je zur Hälfte aus Griechen und Kroaten besteht, verfügt durchaus über technische Fähigkeiten und bekommt die Untermünkheimer Offensive ab der 15. Minute in den Griff.

Die 17. Minute wird aufregend: Czaker vergibt eine gute Chance aus 15 Metern. Ein Bietigheimer bekommt den vom Torwart abprallenden Ball an die Hand, doch der Schiedsrichter pfeift nicht. Während sich die Gastgeber aufregen, spielen die Gäste schnell nach vorn und Zvonimir Zivic steht alleine vor dem Tura-Torwart. Aber Benjamin Gorzawski pflückt den Schuss locker aus der Luft. Nach drei weiteren Untermünkheimer Chancen fällt das 3:0: Spielertrainer Alexander Maul bedient überlegt Czaker, der den Ball aus neun Metern am Torwart vorbeischlenzt (38.). "Ich habe ihm gesagt, er soll solche Bälle einfacher verwerten. Das hat er gemacht", freut sich Turas Co-Trainer Geza Taschner an der Seitenlinie.

Aber während sich die Kochertäler noch über den Drei-Tore-Vorsprung freuen, gelingt den Bietigheimern der Anschluss. Die Tura-Abwehr schläft und Kapitän Nikolaos Tsiolakidis trifft aus fünf Metern zum 1:3 (39.). Ihr Bester Jelic Balta zieht aus 25 Metern ab, Gorzawski rettet mit einer Glanzparade (39.).

In Halbzeit zwei gibt es weitere Chancen auf beiden Seiten. Untermünkheims Fabian Czaker hat drei Hundertprozentige, doch er vergibt kläglich und wird in der 59. Minute ausgewechselt. Tura-Torwart Gorzawski macht drei gute Bietigheimer Möglichkeiten zunichte. Auffallend sind die schlechten Mittelfeldleistungen beider Teams.

"In der Kabine hat es geraucht, weil wir aufgehört haben Fußball zu spielen", sagt Tura-Trainer Maul. "Hauptsache gewonnen. Uns fehlt einfach nach vorne die Qualität. Deshalb mussten wir bis zur 90. Minute kämpfen."

Tore: Fabian Czaker (2.), 2:0 Jan Schreiner (10.), 3:0 Czaker (38.), 3:1 Grgorios Seitanidis (39.)

Tura: Benjamin Gorzawski, Patrick Zauner, Marian Föll, Alexander Maul, Yasin Kalkan, Daniel Alankus, Timo Stehle, Jan Schreiner, Semih Daljanci (85. Markus Diether, Fabian Czaker (59. Fatih Kalkan), Djilali Bouidia (69. Steffen Söllner)

 

Durch einen verdienten 3:1-Heimsieg gegen den Tabellenletzten SV Hellas 94 Bietigheim konnte sich der Tura etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen. Das Ergebnis stand bereits zur Halbzeit fest.

Mit einem verdienten 2:0-Sieg des TSV Ilshofen endete das Derby gegen Tura Untermünkheim. Die Gäste kämpfen nun gegen den Abstieg.

Die erste Gelegenheit hatte Tura, als bei einem Konter der agile Fabian Czaker einen Heber über das Tor lupfte.

In der zwölften Minute dann schon eine Schlüsselszene des Spiels. Nach einer Balleroberung der Heimelf setzte sich Benjamin Kurz am rechten Flügel durch und legte mit Übersicht auf Duane Collins zurück. Der Routinier schob das Leder souverän zum Führungstreffer ins lange Eck.

Fortan waren die Karten klar verteilt. Ilshofen stellte die Räume mit einem aggressiven kollektiven Pressing immer wieder gelungen zu und kam nach Balleroberungen sehr schnell vors gegnerische Tor. Tura fiel nicht viel ein. Die Gäste waren oft gezwungen, dass Spielgerät mit langen Bällen nach vorne zu schlagen. Ihr Trainer Andreas Maul war über die erste Hälfte sehr enttäuscht und sprach von "vollen Hosen" seiner Kicker. Ilshofen konnte aus seiner Überlegenheit kein Kapital schlagen, weil die gut anzusehenden Angriffe im letzten Augenblick immer wieder geklärt wurden.

Nach Wiederbeginn wurde es dann spektakulärer. Tura spielte jetzt risikoreicher, was aber zunächst nur der Heimelf Möglichkeiten eröffnete. Ilshofen konterte vor allem über Benjamin Kurz und Duane Collins immer wieder gefährlich, fand aber bei guten Gelegenheiten den Abschluss nicht. Dies hätte sich durchaus rächen können. Nach einer guten Stunde witterten die Gäste ihre Chance und standen zweimal kurz vor dem Ausgleich. In der 64. Minute rettete TSV-Keeper Peter Hartbrich gegen den frei vor ihm auftauchenden Czaker. Eine Zeigerumdrehung später erneut viel Glück für Ilshofen. Nach schöner Ablage von Djilali Bouidia traf Semih Dalyanci von der Strafraumgrenze nur den Innenpfosten.

Das Geschehen beruhigte sich dann wieder. In der letzten Viertelstunde wurden die Konter der Heimelf wieder zwingender, auch wenn im letzten Moment dann doch wieder die falschen Entscheidungen getroffen wurden. Vier Minuten vor Schluss machte dann Mario Bubeck für die Heimelf den Sack zu. Der eingewechselte Ilshofener hämmerte das Leder nach einer entschiedenen Aktion in die Maschen. Spielertrainer Ralf Kettemann war zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. Ihm war aber auch die Schwächephase seiner Elf nicht entgangen, als die Partie hätte kippen können. Diese schreibt er der Unerfahrenheit des Landesliga-Aufsteigers zu. Ilshofen scheint tabellarisch weitgehend in Sicherheit, während Tura weiterhin in den Kampf gegen die Abstiegsrelegation verstrickt bleibt.

TSV Ilshofen - Tura Untermünkheim 2:0 (1:0)

Torfolge: 1:0 Duane Collins (12.); 2:0 Mario Bubeck (86.)

Ilshofen: Peter Hartbrich, Patrick Frey, Paul Weber (79. Mario Bubeck), Julian Riedl, Jannis Gehring (68. Alexander Horst), Thomas Lang, Benjamin Kurz, Ralf Kettemann, Jochen Bartholomä, Duane Collins (84. Marcel Huß), Jonas Gräter

Untermünkheim: Benjamin Gorzawski, Marian Föll, Daniel Alankus, Patrick Zauner, Alexander Maul, Markus Diether, Fabian Czaker, Semih Dalyanci, Jan Schreiner, Djilali Bouidia (76. Fatih Kalkan), Timo Stehle (83. Lorenzo Tulino)



Ludwigsburg fährt gerne ins Hohenlohische. Vor zwei Wochen gewann die Spvgg in Ilshofen. Am Samstag hat der Tura mit 1:2 das Nachsehen. Untermünkheims Coach Maul fehlen die Wechselalternativen.

Die Ludwigsburger Fans sind ein Phänomen. Egal, wie es in einer Partie steht, sie unterstützen ihr Team lautstark. Dabei hat sich ihr Aggressions-Potential vermindert. Vor drei Jahren - damals spielten der Tura und die Spvgg noch in der Verbandsliga - flogen in der Halbzeitpause ein paar halbvolle Bierflaschen der Gäste-Anhänger in Richtung der Tura-Fans.

Am Samstag bleibt alles friedlich. Die 30 Gelb-Schwarzen geben von Anfang an lautstark ihre Gesänge von sich und zeigen sich dabei durchaus kreativ wie zum Beispiel bei "Tura-lura-lura-lu". Das Weihnachtslied der deutschen Band Trio aus dem Jahr 1983 wird kurzerhand auf die Untermünkheimer Fußballer angepasst: "Tura, wir machen die Tore, was machst du?"

In den ersten 36 Minuten gibt es zudem auf dem Spielfeld wenig zu bewundern. Ein genau getimter Freistoß von Semih Dalyanci auf Jan Schreiner, der über das Tor köpft (18.) und eine Rettungstat von Marian Föll vor dem eigenen Tor (36.) sind die einzigen Höhepunkte. Die erste große Torchance bringt dann gleich die Führung: Dalyanci, Untermünkheims Bester, trickst im Ludwigsburger Strafraum nach einer Hereingabe von Schreiner seinen Gegenspieler aus und vollendet aus sieben Metern zum 1:0 (37.). Ludwigsburgs Aleksandar Adzic gelingt in der 41. Minute durch einen 25-Meter-Schuss fast der Ausgleich.

Nach der Pause ist Ludwigsburg am Drücker. "Wir haben gesehen, dass Alexander Maul die Mitte gut zugemacht hat", sagt Spvgg-Trainer Detlef Olaidotter an der Seitenlinie. "Deshalb wollen wir mehr über Außen kommen." Doch der Tura-Spielertrainer Maul ermöglicht den Gästen in der 47. Minute selbst den Ausgleich. Er streckt im Strafraum sein Bein aus, Gegenspieler Sebastian Rief fädelt dankend ein. Der Gefoulte verwandelt den glücklichen Elfmeter selbst zum 1:1. Danach entwickelt sich ein abwechslungsreiches Spiel mit vier Chancen für Untermünkheim und drei für Ludwigsburg, wovon die Spvgg eine in das entscheidende 2:1 umwandelt: Daniel Alankus verliert den Ball in der gegnerischen Hälfte, die Gäste spielen schnell nach vorne und Niko Grellmann trifft aus elf Metern.

"Ich konnte niemand frisches von der Bank bringen, weil wir derzeit so viele Verletzte haben", sagt Tura-Trainer Maul nach der Partie.

Tore: 1:0 Semih Dalyanci (37.), 1:1 Sebastian Rief (47.), 1:2 Niko Grellmann (78.)

Tura: Benjamin Gorzawski, Marian Föll, Patrick Zauner, Alexander Maul, Daniel Alankus, Jannis Kronmüller, Jan Schreiner, Steffen Söllner (74. Djilali Bouidia), Fabian Czaker, Markus Diether (84. Timo Stehle)

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