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Aktuelle Seite: Startseite90 Minuten mit... - Saison 2010/11
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Andreas Volz
Der Turaner mit der Nummer 9 gehört zu den schnellsten und beweglichsten Spielern der Verbandsliga. Doch am Samstag beißt er sich an der Echterdinger Nummer 13 die Zähne aus.
Tura-Kicker Andreas Volz geht von Klassenerhalt aus

Zuerst war er jahrelang Stürmer, dann kurzfristig Abwehrspieler. Andreas Volz erklärt Guido Seyerle, warum er jetzt wieder im offensiven Mittelfeld spielt und warum er keine Verletzungsangst mehr hat.
Er ist nicht der Mann großer Worte, der 27-jährige Neuzugang beim Tura. "Wir können hintenSteffen Kocholl zufrieden sein", kommentiert er nach dem Abpfiff. Da hat er recht. Überraschend ist, wie gut die neu formierte Tura-Abwehr nach drei Punktspielen harmoniert. Wenn der schnelle Ravensburger Stürmer Daniel Di Lei es so wie in der 34. Minute doch einmal schafft, an Kocholl vorbei zu kommen, dann hilft einfach der Innenverteidiger Markus Kläßing kurz aus. Kocholl und seine Kollegen bewachen den RV-Angreifer so gut, dass der im Laufe des Spiels die Nerven verliert und in der 88. Minute mit gelb-rot vom Platz muss. Kurz darauf hat die Untermünkheimer Nummer 5 ihre letzte Aktion: Einen Freistoß tritt der Ex-VfBler weich und genau auf Joschka Karle, der knapp das Tor verfehlt.
Technisch versiert ist Sebastian Mechnik, der beim Tura im linken offensiven Mittelfeld agiert. Gegen Wangen wird er bereits nach zwei Minuten von den Beinen geholt, doch im Gegensatz zu manch anderer Partie wird Mechnik diesmal weit weniger gefoult.
Der 27-jährige lächelt schon beim Einlaufen über beide Backen. Er scheint zu ahnen, dass ihm ein sehr gutes Spiel gelingen wird.
Sebastian Mechnik
Nach rund 75 Minuten ist die Begegnung für den Mann mit der Nummer 7 beendet. Unter großem Applaus trabt er zur Seitenlinie, um für Nicola Sasso Platz zu machen. Müde, abgekämpft, aber glücklich sieht Sebastian Mechnik aus und winkt ins Publikum.
Schon in der Landesliga meinten viele Fans: Der Klässing, der könnte auch höherklassig spielen. Das macht er jetzt mit dem Tura.
Joschka Karle
Der Mann mit der Rückennummer 6 beim Tura ist ein eher unauffälliger Arbeiter. Der Spielaufbau ist nicht unbedingt seine Sache, der erste Offensivpass landet weit im Aus ( 8. Minute). Vielmehr versucht Karle den Gegner zu stören und die Pässe in die Tiefe zu verhindern. Und er ist sich dabei nicht zu schade, wenn nötig auch die Grätsche auszupacken. Kurz vor der Pause verhindert er so eine Göppinger Gelegenheit. Bei Standards ist Karle immer vorne zu finden. Da die Bälle aber selten gut in den Strafraum geschlagen werden, kann er seine Kopfballstärke selten zeigen: In der 38. Minute verfehlt er einen Ball nur knapp.
Vor der Pokalpartie war klar, dass die Tura-Abwehr umgebaut werden musste. Innenverteidiger Markus Klässing fehlte nach seiner Rotsperre.
Heiko Kandler
Er hat viele Spitznamen, der Ansbacher in den Reihen des Turas: Kampfmaschine, Kickboxer, Wadenbeißer. Er ist nichts davon. Und doch ist er ein klein wenig von alledem. Sein Körperbau erfreut die weiblichen Fans, wenn das gelbe T-Shirt bei einem Sprint fast von den Muskeln seines Trägers gesprengt wird. In der Luft wird er zum Kämpfer, ohne dabei unfair zu werden. Und seine Spielweise hat etwas von der Fußballertradition, sich in einen Gegner zu verbeißen, ihm keinen Raum zur Entfaltung zu geben.
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