Er führt sein Team als Spielführer auf das Feld und muss schon nach 20 Sekunden eine Aufgabe lösen, die sich ihm noch oft stellt: Einen weiten Ball der tief stehenden Gäste läuft der Tura-Kapitän ab und klärt sicher.
Drei Stürmer dürfen auch am Samstag wieder ran. Logisch, dass Schreiner wieder mit dabei ist. Für den verletzten Andreas Klein, der als Dankeschön die letzten 15 Minuten doch noch aufs Feld darf, läuft Spielertrainer Fredi Skurka mit der 11 auf.
Die Nummer 2 des Untermünkheimer Tura beginnt stark. So legt Kandler den lang nach vorne geschlagenen Ball mit dem Kopf nach hinten ab, was zum frühen 1:0 in der 6. Minute führt.
Eines muss man dem Tura-Stürmer lassen: Er kämpft und rackert ununterbrochen. Zwar haperte es zuletzt etwas mit dem Toreschießen, aber das ist am Samstag gegen Ditzingen schon nach sieben Minuten erledigt.
Ganz normale Fußballspiele sehen für den gebürtigen Brasilianer so aus: Der Gegner spielt einigermaßen mit, beschäftigt die Tura-Abwehr - sprich ihn - nicht allzu sehr.
Gespannt war der Tura-Anhang auf das Debüt von Stürmer Andreas Klein. Der Angreifer positioniert sich am Anfang eher auf der rechten Seite, rochiert dann aber immer wieder mit seinen Sturmkollegen.