Die LBS Cup Saison 2013 ist eröffnet
Am Sonntag, 12.Mai begann in Waibstadt mit dem Auftaktrennen die neue
Mountainbikesaison für unsere jungen Freeriders. Für einige unserer Youngsters war es das erste Rennen überhaupt und so fieberten sie (inklusive Eltern) diesem Tag schon Wochen vorher entgegen.
Die meisten starteten um 7 Uhr von der Radhütte in Enslingen in Richtung Westen.
Doch schon gleich auf der Autobahn wurde allen klar - das wird wohl eine "Schlammschlacht" geben, denn es begann unentwegt in Strömen zu regnen.
Kurz nach 8 Uhr konnten wir unser Bikerdomizil vor Ort errichten. Doch auch dies gestaltete sich aufgrund des weiter anhaltenden Regens und der starken Windböen als sehr schwierig. Teilweise wurden alle Die LBS Cup Saison 2013 ist eröffnet
Kräfte benötigt um die Zelte im Zaum zu halten.
Nachdem die Startnummern besorgt waren manövrierte unser Strecken Guide Louis Neff unsere Jungen Wilden probehalber das erste mal durch die rutschige Rennstrecke. Gegen 9:30 Uhr startete dann der technische Teil des Wettkampfes. Die U11 absolvierte einen kleinen technischen Parcours, bei der U12 und der U13 wurde der separate sehr anspruchsvolle Parcours durch einen Slalom ergänzt. Die U15 hatte ein klassisches Rennen vor sich. Bei den unteren Altersklassen wurde schnell deutlich wer im Vorfeld vielleicht doch das ein oder andere mal zuvor geübt hatte und schon ein ganz gutes Handling für seinen Drahtesel hatte.
Nach einer Erholungspause ging es dann in den zweiten Abschnitt des Wettkampfes das XC Rennen! Hier starten die Biker in der Reihenfolge der zuvor gesammelten Punkten im Technikparcours. Also hier lohnt es sich im ersten Abschnitt fleißig Punkte zu sammeln. :-)
In der U11 wurden maximal 3 Runden gefahren. Das sind jeweils ca. 1,2 km und 40 HM.
Die U13 durfte maximal 5 Runden bewältigen.
Die U15 hatte maximal 6 Runden bei einem etwas größerem Streckenumfang.
Die Kleinsten in der U9 hatten eine verkürzte Version mit maximal 3 Runden.
Ohne Technikparcours starteten Sie erst mittags gegen 13 Uhr.
Hier kamen für die jungen Biker/innen auf die abgerissenen Kilometer ganz schön Höhenmeter zusammen. Dazu kam, dass der Untergrund durch den Regen so aufgeweicht war, dass die Strecke nur mit großem Kraftaufwand und teilweise schiebend zu bewältigen war. Vor allem für die Neulinge hieß dies Zähne zusammen beißen und ... irgendwie durch! Die Emotionen lagen hoch, schließlich wollte jeder im ersten Rennen auch beweisen was er kann und so musste der ein oder andere auch mit feuchten Augen im Ziel von seinen Eltern in die Arme genommen werden. Zum Glück wurde das Wetter etwas besser und ab und zu erhellten die warmen Sonnenstrahlen die abgekämpften Gesichter. Ja schließlich wollte man ja die anderen Kameraden, die später starteten mit lauten Zurufen unterstützen.
Total Motivierend für unsere jungen Freerider war auch das tolle Team drum herum, danke hier an die Erfahrenen Begleiter/innen. Und was kann den schöner sein, als auch den Vorbildern des Lizenzteams beim Aufwärmen und Rennen zu zuschauen!?
Am Ende bleibt uns allen ein kameradschaftlicher, spannender, erschöpfender und vor allem aber zufriedener und stolzer Renntag in Erinnerung.
Unsere Wettstreiter in den Altersklassen waren:
(in Klammer die Platzierungen)
U9m: Levin Otterbach (11.), Jan Krüger (12.)
U11m: Tjark Krüger (8.), Lars Gräter (10.), Simon Weber (19.)
U13m: Noah Neff (8.), Luca Gaukel (14.), Nils Schickner (15.), Tim Wachsmuth (19.)
U13w: Celine Otterbach (9.)
U15w: Joanna Schreyer (4.)
Jungs und Mädels wir sind stolz auf Euch weiter so!
Bike your Dream!
Peter Weber
Hier ein paar Eindrücke unseres Wettkampftages
Davos, zum ersten Mal macht der Tross des Schweizer BMC Racing Cups im Landwassertal Halt. Dort, wo im Winter beim Langlauf-Weltcup Dario Cologna und Co. um Weltcuppunkte laufen, findet das fünfte Rennen der beliebten Mountainbikeserie statt. Das Rennen gilt einerseits als letzter Formtest für die nationalen Schweizer Meisterschaften die eine Woche später stattfinden werden, anderseits verbinden viele ausländische Olympiafahrer des Höhentraining im Engadin oder Livigno mit dieser Startmöglichkeit als letzter Schliff für die Olympischen Spielen von London.