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Turas Aufstiegshoffnungen endgültig beendet

Nach der 0:2-Niederlage beim FV Löchgau hat der Tura Untermünkheim keine Chance mehr auf die Relegation und wird nächste Saison weiterhin in der Landesliga spielen.

Tura Untermünkheim verliert gegen Spitzenreiter Neckarsulm mit 1:3

Zwar kämpft der Tura bis zum Schluss, doch am Ende muss er feststellen: Der Tabellenführer aus Neckarsulm ist vor allem cleverer. Er gewinnt mit 3:1 und ist damit nur noch einen Punkt von der Meisterschaft entfernt.

"Schade, schade, schade" lautet das Fazit von Untermünkheims Trainer Werner Rank nach dem 1:3 gegen Neckarsulm. Er bescheinigt seinem Team eine gute Leistung. "Wir waren optisch überlegen". Dass es dennoch nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat, liegt nicht nur an dem abgezockten Gegner, der kleine Fehler sofort nutzt. Es liegt auch am Tura selbst.

Untermünkheim lässt sich von dem frühen Rückstand nicht beeindrucken, obwohl es dazu Anlass gegeben hätte: Schließlich lässt nicht nur Timo Stehle Sinan Andic flach nach innen passen, sondern dort steht auch noch Engin Olgun völlig alleine. Drei Turaner sehen interessiert aus viel zu großer Entfernung zu.

Kurz darauf verpasst Andic nach einem Konter das 0:2, dann aber marschiert der Tura, wird in der 13. Minute beinahe belohnt. Fabian Czaker steht alleine vor Torwart Marcel Susser, der mit Fußabwehr klären kann. Allerdings bleibt das in der ersten Halbzeit die einzige Großchance. Denn der Tura ist zwar engagiert, spielt aber meist durch die Mitte, wo Neckarsulm gut gestaffelt meist kurz vor dem Strafraum klären kann. Das 0:2 vor der Pause fällt überraschend, wieder nutzt Neckarsulm eine Unachtsamkeit aus.

Nach der Pause regnet es weit beständiger als in Halbzeit eins, ebenso beständig rennt der Tura an, allerdings nicht immer planvoll. So sorgt das Schiedsrichtergespann für Aufregung. In der 70. Minute entscheidet der Unparteiische Manuel Mahler auf Handspiel im Neckarsulm-Strafraum und gibt Elfmeter. Hand war es zwar, aber es war Jan Schreiner, der den Ball regelwidrig berührte. Zwar postiert sich der Assistent schon zum Elfmeter, nach Rücksprache mit ihm entscheidet Mahler aber korrekt auf Freistoß für Neckarsulm.

Czakers Kopfballtor zum 1:2 geht eine der wenigen gefährlichen Flanken voraus. Meist werden diese zu nahe an den Torwart geschlagen, der Tura beraubt sich so selbst seiner Möglichkeiten. Sieben Minuten später sorgt Barini für die Entscheidung.

Eine Chance hat der Tura noch: Da der Zweite Löchgau nur Unentschieden gespielt hat, sind es fünf Punkte Rückstand - und der Tura spielt am Samstag dort.

Tore: 0:1 Engin Olgun (3.), 0:2 Dimitri Gerlach (45.), 1:2 Fabian Czaker (73.), 1:3 Ouadie Barini (80.)

Besonderes Vorkommnis: Benjamin Gorzawski (Tura) hält Foulelfmeter von Sinan Andic (89.)

Tura: Benjamin Gorzawski, Marian Föll (46. Markus Kläßing), Semih Dalyanci, Thomas Fenn, Timo Stehle, Patrick Zauner (62. Andreas Volz), Sebastian Mechnik, Adam Wilczynski, Jan Schreiner, Steffen Söllner, Fabian Czaker.

Tura feiert höchsten Saisonsieg 

Einen 6:0-Auswärtssieg feierte der Tura Untermünkheim beim abstiegsbedrohten TSV Schwaikheim, bleibt aber weiterhin auf dem 4.Tabellenplatz. Dreifacher Torschützer war Stürmer Fabian Czaker. 

TSV Schwaikheim - Tura Untermünkheim, Donnerstag, 15 Uhr

Untermünkheim tritt als Landesliga-Vierter beim Drittletzten an: Zwei abwehrschwache Teams treffen am Donnerstag in Schwaikheim aufeinander.

"Die Mannschaft hat gekämpft und sich belohnt." Tura-Trainer Werner Rank sieht das Positive, verschweigt die Probleme seines Teams in der Partie gegen Münchingen (4:3) aber auch nicht: "In der Abwehr funktioniert es weiter nicht optimal." Mit 42 Gegentoren hat der Tura den schlechtesten Wert aller Topteams. Gestern gab es eine neue Hiobsbotschaft: Steffen Kocholl, der Organisator der Tura-Defensive, hat sich das Syndesmoseband, das Schien- und Wadenbein verbindet, gerissen; er fällt bis zum Saisonende aus. Timo Pflugfelder und Andreas Volz sind weiterhin verletzt. Rank will aber nicht nur Probleme wälzen: "Patrick Zauner hat sich nach dem Fehler gefangen. Und Jan Schreiner hat nach seiner Einwechslung eine tolle Leistung gezeigt."

Im Hinspiel gab es gegen Schwaikheim ein mühevolles 2:1. Der Tabellen-Drittletzte hat sechs Punkte Rückstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz und hat am Wochenende 3:4 beim TSV Heimerdingen verloren. 66 Gegentreffer (im Schnitt fast drei) zeigen, dass er ein ähnliches Problem wie der Tura hat. Es könnte also ein torreiches Spiel werden. 

Am Sonntag trifft der Tura dann auf den Tabellenführer Neckarsulmer SU.
 

Untermünkheim gewinnt mit toller Moral 4:3 gegen den TSV Münchingen

 

Dreimal gingen die Gäste in Führung, aber am Ende durfte sich Tura Untermünkheim nach einem packenden Spiel über einen hartumkämpften 4:3-Heimsieg freuen.

 

Tura Untermünkheim - TSV Münchingen, Samstag, 15.30 Uhr

Sieben Punkte beträgt bereits der Rückstand Untermünkheims auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. Nun erwartet der Tura den TSV Münchingen.

Die magere Ausbeute aus den vergangenen vier Partien wurmt Tura-Trainer Werner Rank. Gerade einmal ein Punkt ist viel zu wenig, um vorne mitspielen zu können. Der Aufstiegs-Relegationsplatz zwei ist bereits sieben Punkte entfernt. Noch besteht für Untermünkheim aber die Hoffnung, an den beiden davor platzierten Löchgau und Ludwigsburg vorbeiziehen zu können. Denn am Samstag spielen genau diese zwei Teams gegeneinander.

 

Gleichzeitig hat Untermünkheim aber den Druck, seine eigene Partie gegen Münchingen gewinnen zu müssen. Ausgerechnet Münchingen. Der TSV ist wie der Tura im Juni aus der Verbandsliga abgestiegen. Allerdings krebste der samstägliche Gegner fast die ganze Saison über am Tabellenende herum. Untermünkheim hätte für den Klassenverbleib kurz vor Saisonende in Münchingen gewinnen müssen - und verlor 1:2. "Das interessiert mich nicht mehr", sagt Rank. Er wollte seine Mannschaft im Abschlusstraining aufbauen. "Die Jungs sollen positiv nach vorne schauen." Gleichzeitig kündigt er Umstellungen an. "Patrick Zauner wird für den gesperrten Joschka Karle spielen, vielleicht wird auch Marian Föll auflaufen." Er will gut nach vorne spielen lassen und "die Abwehr muss unbedingt besser stehen".

War es das schon mit den Aufstiegsträumen der Tura? Nach einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung kassierte Untermünkheim am Ende eine bittere 3:4-Heimniederlage gegen den Tabellenzwölften TSV Heimerdingen Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen rückt der Relegationsplatz immer weiter in Ferne.

Untermünkheim spielt 1:1 in Schluchtern – Jan Schreiner verletzt vom Platz

Mit seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit rettete Markus Kläßing der Tura einen wichtigen Punkt im Kampf um den Relegationsplatz.

Nach zwei 0:1-Niederlagen ist Untermünkheim von Platz zwei auf vier zurück gerutscht. Am Sonntag geht es zum Rückrunden-Besten Schluchtern.

"Unser Training war ganz stark. Die Mannschaft war bis auf Torwart Benjamin Gorzawski und Kapitän Steffen Kocholl vollzählig", sagte gestern Werner Rank, Trainer des Fußball-Landesligisten Tura Untermünkheim. Allerdings verletzte sich dabei Andreas Volz erneut, sein Einsatz am Sonntag ist gefährdet.

Rank freut sich, dass der lange verletzte Timo Pflugfelder in den Kader zurückkehrt. "Wir müssen uns mehr wehren und mit mehr Feuer in die Zweikämpfe." Das hat zuletzt oft gefehlt. Meist ließ sich Untermünkheim vom Gegner das Spiel aufzwingen. Von der Tura-Offensive, in der so erfahrene Akteure wie Visar Rushiti und Steffen Söllner zu sehen waren, kam ganz wenig. Deshalb könnte es einen Wechsel im Angriff geben: Der Winterzugang Fabian Czaker dürfte von Anfang an spielen. Um ihn von hinten zu unterstützen, wird es wohl zu einer Änderung in der Abwehr kommen. Der in den vergangenen Monaten nur in der Verteidigung eingesetzte Semih Dalyanci könnte die linke Offensiv-Seite stärken.

Schluchtern ist das beste Team in der Rückrunde

Mit dem SV Schluchtern ist die beste Rückrundenmannschaft am Sonntag der Gastgeber. Der SV setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit. "Wir sind guter Dinge, aber es wird schwer. Wir müssen wieder in die Spur finden", sagt Tura-Trainer Rank. Der SV-Abteilungsleiter Achim Lang hält dagegen: "Das erste Mal in dieser Runde stehen wir auf einem Nichtabstiegsplatz. Gegen den Tura wollen wir unsere Serie ausbauen."

Wer vor der Partie des Dritten gegen den Zweiten auf ein gutes Spiel gehofft hat, wird am Samstag enttäuscht. Untermünkheim findet gegen Ludwigsburg keine Mittel in der Offensive und verliert verdient.

Wenn der Großteil der 200 Zuschauer in der ersten Halbzeit mehr über das Wetter und die Champions-League-Chancen der deutschen Fußball-Teams redet, dann ahnt man: Das Spiel Tura gegen Ludwigsburg ist nicht dazu geeignet, den Betrachter in seinen Bann zu ziehen.

Die Trainer geben nach dem Spielende unterschiedliche Gründe für den sehr verhaltenen Beginn an. "Wir konnten unser schnelles Kurzpassspiel auf dem unebenen Untergrund nicht aufziehen", meint Tura-Coach Werner Rank. "Wir wollten das bekannt gute Offensivspiel Untermünkheims von Anfang an unterbinden", sagt Spvgg-Trainer Matteo Battista. "Das ist uns gut gelungen."

Dementsprechend überschaubar ist die Anzahl an Chancen. In der 6. Minute bekommt Ludwigsburgs George Berberoglu den Ball nicht an Tura-Torwart Benjamin Gorzawski vorbei. Sein Mannschaftskamerad mit der Nummer 20, Ali Cetin, hat in der 39. Minute das gleiche Problem. Für Untermünkheim kann nur Sebastian Mechnik durch einen 30-Meter-Freistoß so etwas wie eine Chance herausarbeiten. Ansonsten ist vor allem Turas Offensivabteilung von einigen Totalausfällen betroffen: Steffen Söllner ist zwar oft auf dem Flügel frei, wird aber nie angespielt. Visar Rushiti fällt mehr durch verlorene Zweikämpfe meist inklusive sich anschließender lautstarker Diskussion mit seinen Mitspielern auf.

In Durchgang zwei wird es tatsächlich etwas besser. Zuerst darf der Tura in der 48. Minute zum ersten Mal in diesem Spiel schön kombinieren und kommt prompt zu einer Doppelchance. Aber Adam Wilczynski und Visar Rushiti scheitern am Torwart und an einem der vielen Abwehrbeine, die sich ihren Schüssen in den Weg stellen. Aus dem kurzen Aufflammen der Klasse des Tura wird allerdings kein Feuerwerk, sondern nur ein Strohfeuer. Bereits in der 51. Minute ist wieder Ludwigsburg an der Reihe. Zwar schafft Ali Cetin noch nicht die Führung für die Gäste, doch vier Minuten später ist es soweit: Soner Celen zieht aus 20 Metern ab. Gorzawski kann den Schuss noch an die Latte lenken. Doch von dort springt er direkt Marcel Willberg vor die Füße, der aus sieben Metern einschiebt.

Viele Chancen auf den Ausgleich hat Untermünkheim nicht mehr. Wenigstens ist das Bemühen zu sehen. In der 88. Minute liegt der Ball nach einem Einwurf und anschließendem Getümmel im Spvgg-Strafraum auch im Tor - aber die Schiedsrichterin Ülfet Car hat davor ein Foul gesehen und gibt den Treffer nicht.

Es wäre an diesem Frühlingssamstag auch nicht gerecht gewesen, der Tura hat für seine schlechte Leistung keinen Punkt verdient. Aber statt übers Wetter reden viele der Zuschauer auf dem Heimweg dann über diese letzte Szene.

Tor: 0:1 Marcel Willberg (55.)

Tura: Benjamin Gorzawski, Timo Stehle, Semih Dalyanci, Thomas Fenn (65. Markus Kläßing), Steffen Kocholl, Joschka Karle (65. Fabian Czaker), Sebastian Mechnik, Adam Wilczynski (78. Patrick Zauner), Jan Schreiner, Visar Rushiti, Steffen Söllner

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