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Ilshofen hat mit dem Tura Untermünkheim am Samstag keine Mühe. Die Gastgeber gehen in Führung, danach muss Tura-Torwart Lukas Dambach vom Platz. Durch das 3:0 baut der TSV seine Tabellenführung aus.

Nach einer guten halben Stunde waren die Würfel beim Derby zwischen Spitzenreiter Ilshofen und Sorgenkind Untermünkheim im Prinzip schon gefallen.

Zu Beginn sah man die erwartete Rollenverteilung. Ilshofen übernahm die Spielkontrolle, während der Tura sein Heil in Kontern suchte. Ein solcher hätte nach sieben Minuten durchaus gefährlich werden können, wenn Kevin Lehanka seinen mitgelaufenen Nebenmann einbezogen hätte. Nach einer Viertelstunde dann die Führung für den Tabellenführer: Ralf Kettemann zirkelte einen Freistoß aus zwanzig Metern über die Mauer ins Netz.

Besonders ärgerlich war für die Gäste, dass Spielertrainer Alexander Maul seine Mannen vor der Partie gemahnt hatte, solche Gelegenheiten für seinen Ilshofener Kollegen möglichst zu vermeiden.

Die Gastgeber blieben am Drücker und verzeichneten eine gute Chance durch Marc Schäfer. In der 33. Minute folgte ein weiterer Nackenschlag für die Kochertäler. Nach einem Pass auf Benjamin Kurz wurde dieser von Gästekeeper Lukas Dambach vor dem Strafraum abgeräumt. Die vertretbare rote Karte verstärkte die Überlegenheit der Heimelf. Die Gastgeber ließen bis zur Pause Ball und Gegner laufen, ohne allerdings zwingend zum Abschluss zu kommen.

Beide Spielertrainer waren nun gefordert, ihre Teams in der Pause einen Weg an die Hand zu geben, mit Spielstand und Platzverweis umzugehen. Ralf Kettemann stellte sein Team auf Spielkontrolle ein, um somit Ballverlusten mit Kontermöglichkeiten für den Tura aus dem Weg zu gehen. Alexander Maul wollte sein Team lange mit Defensivarbeit auf Schlagdistanz halten und den Erfolg in Nadelstichen suchen. Entsprechend verlief die Partie. Die Gastgeber hatten den Ball, ohne dass zunächst viel passierte.

Fabian Czaker hat Möglichkeiten, aber er trifft nicht

Dies änderte sich in der 64. Minute. Dominik Rummler wurde an der Strafraumgrenze nicht konsequent attackiert und versenkte das Leder mit einem Flachschuss zum 2:0 in den Maschen. Die Partie war entschieden. Ilshofen kam noch zu einigen Chancen, wobei sich vor allem dem eingewechselten Fabian Czaker die Möglichkeit bot, sich als Torschütze oder Vorlagengeber in Szene zu setzen.

Der Schlusspunkt blieb Ralf Kettemann vorbehalten, der kurz vor dem Schlusspfiff seinen zweiten Freistoß zum Endstand ins Netz schlenzte. Der Doppeltorschütze und Trainer war mit dem sehr souveränen Auftritt seiner Elf zufrieden. Ilshofen habe die Überzahl sehr gut und kontrolliert ausgespielt. Sein Pendant Alexander Maul haderte damit, dass man es dem Gegner bei den Gegentoren zu leicht gemacht habe. Dennoch sah auch er Positives. Sein Team hatte sich nicht hängen lassen, obwohl vom Spielverlauf alles gegen den Tura lief.

Die Aufgabenstellung für die beiden Kontrahenten in der Fußball-Landesliga hat sich nicht groß verändert. Ilshofen möchte die Spitzenposition verteidigen, während es für Untermünkheim darum geht, sich aus dem Keller herauszuarbeiten.

Tore: 1:0 Ralf Kettemann (15.); 2:0 Dominik Rummler (64.); 3:0 Ralf Kettemann (90.)

Rote Karte: Lukas Dambach (Tura/33.)

Ilshofen: Jürgen Groß, Patrick Frey, Paul Weber, Julian Riedl, Jonas Halder, Marc Schäfer (72. Fabian Czaker); Benjamin Kurz; Dominik Rummler (76. Markus Hörger), Ralf Kettemann, Thomas Wenzel, Lukas Lienert (66. Johannes Haberlandt)

Tura: Lukas Dambach, Marian Föll, Steffen Söllner (33. Janis Baumann), Kevin Lehanka, Semih Dalyanci, Jan Schreiner, Szabolcs Szvoboda, Sebastian Mechnik, Alexander Maul, Daniel Alankus, Patrick Zauner (72. Jannis Kronmüller)

 

Nicht nur Tura-Trainer Alexander Maul ist nach dem Schlusspfiff angefressen. Sein Team verliert 1:2 gegen die SG Sonnenhof Großaspach II. Dabei werden viele Schwächen im Zusammenspiel erkennbar.

Nach dem Spiel ist der Frust beim Tura-Anhang groß. "Guck mal, des isch a Team" heißt es auf der spärlich besetzten Tribüne, als die Gäste einen Kreis bilden, um gemeinsam den Erfolg zu feiern.

Von Beginn merkt man der Heimelf ihre Verunsicherung an. Die Partie kommt schwer ins Rollen, wobei die Drittliga-Reserve leichte Vorteile verzeichnet. Aus heiterem Himmel dann die Tura-Führung Mitte der ersten Hälfte: Eine präzise Freistoßflanke von Semih Dalyanci verlängert Kevin Lehanka ins Netz. Es folgt eine gute Aktion von Daniel Alankus über den linken Flügel, die vier Minuten später das SG-Tor in Gefahr bringt. Im direkten Gegenzug dann die Ernüchterung: Ein Pass durch die Schnittstelle der Viererkette Untermünkheims findet in Faton Sylai einen dankbaren Abnehmer, der flach in die Maschen trifft. Großaspach hat nun die Spielkontrolle und drängt vor allem in den Minuten vor der Halbzeit auf die Führung. Dank des gut haltenden Heimkeepers Lukas Dambach sowie vielen vergebenen Chancen der Gäste bleibt es beim 1:1 zur Pause.

Nach Wiederbeginn findet der Tura zunächst gut ins Spiel. Ein knapp am Tor vorbei streichender Freistoß von Semih Dalyanci bleibt aber die einzig gefährliche Aktion. Nach einer Stunde ein Hochkaräter der Gäste, die das Leder in mehreren Versuchen aus kurzer Distanz aber einfach nicht über die Linie bringen. Zwanzig Minuten vor Schluss macht es Faton Sylai frei vor dem Tor etwas zu lässig, so dass der gute Keeper Lukas Dambach die Gastgeber erneut vor einem Rückstand bewahren kann. In der 73. Minute ist es soweit, als Großaspach einen gut ausgespielten Konter durch Sebastian Gleißner im Tor unterbringt. Das erwartete Aufbegehren des Tura gegen die drohende Niederlage bleibt zunächst aus. Die jungen Gästespieler scheinen den Auswärtssieg ohne Probleme über die Zeit schaukeln zu können.

Erst in den letzten fünf Minuten entsteht so etwas wie Druck aufs SG-Tor. Eine Chance für Fatih Kalkan, die gerade noch geblockt wird, bleibt die einzig gefährliche Aktion des Teams von Spielertrainer Alexander Maul in den Schlussminuten. Der ist nach Spielende richtig sauer. Er vermisst bei vielen seiner Spieler die Grundtugenden des Fußballs. Seine Mannen würden sich viel zu sehr für die Fehler des Nebenmannes interessieren, anstatt sich mit dem eigenen Spiel zu beschäftigen.

Nur gut, dass am Samstag das Derby bei Spitzenreiter Ilshofen ansteht. Dort traut dem Tura in der derzeitigen Verfassung wohl kaum jemand etwas zu.

Tore: 1:0 Kevin Lehanka (21.); 1:1 Faton Sylai (26.); 1:2 Sebastian Gleißner (73.)

Tura: Lukas Dambach, Steffen Söllner (69. Fatih Kalkan), Adam Wilczynski (46. Marian Föll), Kevin Lehanka, Semih Dalyanci, Jan Schreiner, Szabolcs Szvoboda, Sebastian Mechnik, Alexander Maul, Daniel Alankus, Patrick Zauner (88. Yasin Kalkan)

Eine Woche nach dem teilweise überzeugenden 4:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger SV Leingarten muss der Tura eine deutliche Pleite hinnehmen: Er verliert gegen die SKV Rutesheim mit 2:5.

Die Gastgeber erwischten bei herbstlichen Temperaturen den besseren Start: Bereits nach 60 Sekunden erzielte Neuzugang Kevin Lehanka per Fallrückzieher das 1:0. Nur zwei Minuten später hatten die Gäste die erste gefährliche Szene, scheiterten aber an Lukas Dambach im Untermünkheimer Tor. In der Folgezeit war der Tura die spielbestimmende Mannschaft und verpasste es, durch weitere Chancen von Kevin Lehanka (11.) und Semih Dalyanci (15.) frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Dies sollte sich in der 26. Minute rächen: Mit dem zweiten Torschuss der Gäste erzielte Steffen Hertenstein den viel umjubelten Ausgleich. Die bis dato schwachen Rutesheimer übernahmen nun das Spiel und hatten zwischen der 30. und 45. Minute vier hochkarätige Chancen, scheiterten aber an Dambach oder einem Abwehrbein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die nun überlegenen Gäste die erste Chance. Im Gegenzug verpasste Semih Dalyanci mit einem Lattentreffer (50.) die neuerliche Tura-Führung. Besser machte dies fünf Minuten später der Rutesheimer Steffen Hertenstein: Mit seinem zweiten Treffer drehten die Gäste das Spiel. Kurz darauf musste der Rutesheimer Marcel Schreiber nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Der nächste Treffer gelang trotzdem den Gästen: Alexander Wellert markierte in der 63. Minute das 3:1. Auch in Unterzahl waren die Gastgeber weiterhin das bessere Team und erhöhten nach einem Sololauf von Dennis Schwenker gar auf 4:1. Durch einen direkt verwandelten Freistoß von Semih Dalyanci verkürzte der Tura in der 76. Minute auf 2:4. In der 89. Minute gelang erneut Schwenker mit dem 5:2 der Endstand.

Tore: 1:0 Kevin Lehanka (1.), 1:1 Steffen Hertenstein (26.), 1:2 Steffen Hertenstein (55.), 1:3 Alexander Wellert (63.), 1:4 Dennis Schwenker (.), 2:4 Semih Dalyanci (76.), 2:5 Dennis Schwenker (89.)

Gelb-rote Karten: 59. Marcel Schreiber (SKV Rutesheim), 90.+1 Joschka Karle (Tura Untermünkheim)

Tura: Lukas Dambach, Steffen Söllner (58. Szabolcs Szvoboda), Joschka Karle, Patrick Zauner (80.Markus Diether), Daniel Alankus, Adam Wilczynski, Sebastian Mechnik, Fatih Kalkan (66. Maximilian Hille), Semih Dalyanci, Jan Schreiner, Kevin Lehanka

 

 

Gegen Aufsteiger SV Leingarten hat der Tura Untermünkheim den heiß ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren. Semih Dalyanci trifft dreimal gegen einen in der Offensive personell geschwächten Gast.

Die Heimelf musste das Spiel machen und war gezwungen, immer wieder geduldig anzulaufen. Nach sieben Minuten verzeichnete Steffen Söllner die erste dicke Chance, als er allein vor dem Tor das Leder knapp vorbei schob. Nach einer guten Viertelstunde kam bei Untermünkheim Unruhe auf. Leingarten nutzte in dieser Phase Aufbaufehler der Gastgeber zu allerdings nicht gerade konsequent ausgespielten Kontern.

Die Partie beruhigte sich wieder. Der Tura besaß die Spielkontrolle, ohne dass viel passierte. Trainer Alexander Maul lobte sein Team nach der Partie für die aufgebrachte Geduld.

Nach 33 Minuten ging es auf einmal ganz schnell: Sebastian Mechnik schickte auf dem linken Flügel Steffen Söllner steil. Dessen Hereingabe netzte Semih Dalyanci unter die Latte ein, nachdem sein erster Versuch noch abgeblockt wurde. Nach diesem Treffer wirkte der Tura befreiter, das Spiel sah jetzt flüssiger aus.

Nach Wiederbeginn kam Untermünkheim wacher aus der Kabine. Zehn Minuten waren gespielt, als ein mustergültiger Konter für die Vorentscheidung sorgte. Einen sehenswerten Pass von Adam Wilczynski vollstreckte Semih Dalyanci souverän. Die Gäste wirkten jetzt ziemlich groggy, doch der Aufsteiger fing sich schnell.

Im letzten Spielviertel schlichen sich beim Tura Nachlässigkeiten ein. Den nie aufgebenden Heilbronner Vorstädtern wurden erstaunlich große Räume angeboten, ohne dass die Gäste dies nutzen konnten. Die Heimelf hatte natürlich auch Platz zum Kontern und spielte das in den letzten Minuten richtig gut aus. Adam Wilczynski (88.) und Semih Dalyanci (90.) schraubten das Ergebnis noch auf ein zu hoch ausgefallenes 4:0.

Nach der Partie zeigte sich Tura-Trainer Alexander Maul sehr zufrieden und ziemlich erleichtert. Aus seiner Sicht war Leingarten ein unangenehmer Gegner, der erwartungsgemäß sehr kompakt verteidigt hatte. Trotz manchem Stückwerk versprach sich Maul vom ersten Sieg der Saison einen Schub für die anstehenden Heimspiele.

Tore: 1:0, 2:0 Semih Dalyanci (33., 55.), 3:0 Adam Wilczynski (88.), 4:0 Semih Dalyanci (90.)

Tura: Lukas Dambach, Marian Föll, Steffen Söllner (69. Fatih Kalkan), Adam Wilczynski, Kevin Lehanka, Semih Dalyanci (91. Jannis Kronmüller), Jan Schreiner, Szabolcs Szvoboda, Sebastian Mechnik, Daniel Alankus (88. Yasin Kalkan), Patrick Zauner

Drückend überlegen ist Untermünkheim am Samstag Abend beim SV Fellbach. Doch weil der Tura trotz vieler Gelegenheiten nur ein Tor erzielt, fährt er nur mit einem Punkt aus Fellbach zurück.

"Die Belohnung hat gefehlt", berichtet Trainer Alexander Maul kurz nach Spielende. In der ersten Halbzeit ist es zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Zufrieden ist Maul allerdings nicht mit dem, was er von seinem Team sieht. Untermünkheim operiert mit vielen langen Bällen, obendrein fällt nach einem individuellen Fehler im Mittelfeld das Führungstor für die Gastgeber. Im Tor des Tura steht der 19-jährige Janis Baumann, da Lukas Dambach sich während der Woche verletzt hatte.

Doch nach der Pause sehen die Zuschauer einen wesentlich besser agierenden Tura Untermünkheim. "Wir haben richtig gut Fußball gespielt, waren drückend überlegen", meint Maul. Allein die Belohnung - sprich Tore - fehlen zunächst. In der 67. Minute kann dann Kevin Lehanka eine der vielen Gelegenheiten zum Ausgleich nutzen.

Auch danach ist es nach den Worten von Tura-Manager Walter Kolb ein Spiel auf ein Tor. Doch der Siegtreffer fällt nicht mehr. "Das ist unser großes Defizit in den bisherigen drei Saisonspielen: Wir nutzen unsere klaren Torchancen nicht", ärgert sich Maul.

Die Gastgeber freuen sich über den Punktgewinn. Sie lassen nach dem Spiel die Tura-Verantwortlichen wissen, dass der Zähler mehr als glücklich ist. Walter Kolb hat ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen, aber: "Eigentlich müssten wir neun Punkte haben, in der Tabelle sind wir aber nur mit zwei gelistet."

Nach der Auftaktniederlage bei Viktoria Backnang und dem Unentschieden gegen den TSV Eltingen wartet der Tura weiter auf den ersten Sieg.

Tore: 1:0 (34.), 1:1 Kevin Lehanka (67.)

Tura: Janis Baumann, Marian Föll, Markus Diether (70. Fatih Kalkan), Steffen Söllner, Adam Wilczynski, Kevin Lehanka, Jan Schreiner, Szabolcs Szvoboda, Sebastian Mechnik, Daniel Alankus, Patrick Zauner.

 

 

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Pokalspiel TSV Münchingen - Tura Untermünkheim 4 : 2

 

Trotz einer 2:1-Halbzeitführung stand unser Team am Spielende mit leeren Händen da. Spielertrainer Alex Maul sorgte mit zwei Toren für eine verdiente Pausenführung. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen und dass, obwohl unser Team auf zahlreiche Spieler verzichten musste. Kevin Lehanka und Jan Schreiner hatten noch weitere Chancen, um höher in Führung zu gehen, scheiterten aber am Innenpfosten oder aber am gegenerischen Torhüter. Der TSV Müchingen, individuell stark und vor allem auch gut eingespielt, drehte das Spiel in Hälfte zwei und gewann dann nicht unverdient. Münchingen zählt sicherlich zum engeren Favoritenkreis der kommenden Landesliga-Runde.

 

In der kommenden Woche stehen für unsere erste Mannschaft keine Vorbereitungsspiele an.

 

 TURA II feierte im 3. Vorbereitungsspiel den dritten Sieg. Gegen den SV Ingersheim gewann die Truppe von Mutlu Metin nach einer 4:1 Führung am Ende mit 4:3. Es wurden zahrleiche Spieler getestet, dass Ergebnis gegen den Absteiger aus der Kreilsiga A II stand nicht im Vordergrund. Notiz am Rande. Der SV Ingersheim wurde von Volker Krey, dem eheamligen Coach von TURA II traniert und so freute man sich, sich mal wieder zu sehen.