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1. Mannschaft

Die positive Serie des Tura geht weiter. Am Sonntag gewann das Team von Trainer Martin Weiß 2:0 in Heimerdingen. Dadurch ist der Klassenerhalt fast gesichert.

Untermünkheim liefert eine passable Rückrunde ab. Vor der Partie beim Tabellendritten war der Tura vier Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Das hätte in anderen Spielzeiten dafür gesorgt, nicht Richtung Tabellenkeller schauen zu müssen. Doch in dieser Rückrunde gewinnen die hinten stehenden Teams regelmäßig – wie der FV Oeffingen am Sonntag 3:1 gegen Eltingen. Nun beträgt der Abstand der Untermünkheimer auf den FV und den Platz 12 weiterhin fünf  Punkte bei noch zwei ausstehenden Partien. Allerdings dürfte es nicht wie in der vergangenen Saison vier Direktabsteiger geben, denn aus der Verbandsliga Württemberg wird mit großer Sicherheit kein Verein in die Landesliga Staffel 1 absteigen. Bei drei Direktabsteigern hat der Tura acht Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz und ist gerettet.

Heimerdingen bleibt ein gutes Pflaster für den Tura. Bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten hatte Untermünkheim dort gewonnen. „Die ersten zehn Minuten waren wir nicht ganz im Spiel. Doch dann waren wir die deutlich bessere Mannschaft“, berichtet Trainer Martin Weiß. Das 1:0 resultierte aus einer Flanke von Efendi Erol, aus zehn Metern traf Firat Dogonay per Kopf: Von der Unterkante der Latte sprang der Ball hinter die Linie und wieder heraus. Doch der Linienrichter erkannte sofort auf Tor (30.). Das 2:0 kurz darauf: Konter über Onur Vural Konter, Dogonay überlief den Torwart. Außerdem traf der Tura noch die Latte.

In der zweiten Halbzeit war der Gast drauf und dran, das dritte Tor zu erzielen. Doch die Chancen wurden schlecht genutzt. Nach zehn Minuten hatte der Tura keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Aber Heimerdingen konnte dies nicht nutzen, der Tura brachte den Sieg über die Zeit. Michael Gassner machte für den gelb-rot gesperrten Marian Föll eine gute Partie.

„Wir waren in der ganzen Rückrunde eine homogene Mannschaft. Anfangs waren die Ergebnisse nicht so, aber jetzt sind wir zurückgekommen“, freut sich Weiß. Er hat mit dem Team gestern „ein bisschen gefeiert. Am Samstag werden wir aber in Untermünkheim eine Sause machen.“

In dieser Woche will Weiß bekanntgeben, ob er beim Tura bleiben wird.

Tore: 0:1 und 0:2 Firat Dogonay (30., 37.)
Tura: Lukas Dambach, Kevin Reinwald (74. Lukas Renner), Domink Wolf, Jannis Kronmüller, Efendi Erol, Christoph Nagler, Michael Gassner, Onur Vural, Andreas Schlageter, Joschka Karle, Firat Dogonay (80. Benedikt Hofmann)

 

 

TURA I MACHT KLASSENERHALT KLAR

Bei tropischen Temperaturen kamen die Hausherren aus Heimerdingen besser ins Spiel, jedoch lies die gute TURA Abwehr keine Großchancen zu. So kam es, dass Firat Doganay mit einem guten Kopfball das 0:1 erzielte. Nur 8. Minuten später war es wieder Doganay der nach einer schönen Kombination zum 0:2 abschloss. Ein insgesamt verdienter TURA Sieg, die nun auch nächstes Jahr in der Landesliga spielen dürfen. 

 

 

 

 

Auch die 2. Mannschaft musste an diesem Tag in Untermünkheim ran:

Untermünkheim hatte den besseren Start und ging in der 3. Minute durch einen Freistoß von Matthias Kolb in Führung. Dabei sah der Kupferzeller Torhüter nicht gut aus.

In der Folge bestimmte TURA das Spiel, kam dann auch durch Emre Akkus, Timo Oliver Baumann und auch Ahmad El Basha zu guten Tormöglichkeiten, die jedoch allesamt nicht genutzt wurde.

Timo Pflugfelder, an diesem Tage Torhüter der Landesliga-Rerserve, erlebte bis zur Halbzeitpause einen ruhigen Nachmittag.

Erneut gelang dem TURA dann in Hälfte zwei ein frühes Tor. Nach guter Vorarbeit von Tim Oliver Baumann war es Emre Akkus, der überlegt abschloss.

Bis dahin eine klare Angelegenheit für den TURA, der ja auch noch Chancen auf die Aufstiegsrelegation hatte.

Als jedoch Kupferzell mit dem ersten schön vorgetragenen Angriff der Anschlusstreffer durch Emre Ipek gelang (63. Minute), wackelte das TURA-Team unverständlicherweise.

Erneut Ipek gelang in der 72. der Ausgleich, als er gekonnt zwei Abwehrspieler umspielte unhaltbar für Timo Pflugfelder verwandelte.

Kupferzell war dann feldüberlegen, wobei TURA durch Tim Oliver Baumann mit dem Schlusspfiff durch den souveränen Leiter Marcus Schneider (Bad Friedrichshall) fast noch der Siegtreffer gelang.

Eine gerechte Punkteteilung in der jederzeit fairen Begegnung.

Reserven: 2:3

 

Auch eine gelb-rote Karte kann den Tura nicht stoppen: Mit Kampf und Leidenschaft bringt er Löchgau die zweite Saisonniederlage bei.

„Es war nicht so, dass Löchgau nicht gewollt hätte oder mit der B-Elf angetreten ist“, stellt Tura-Trainer Martin Weiß klar. Je länger er vom überraschenden 3:0 berichtet, desto mehr merkt man ihm den Stolz über die Leistung seines Teams an.

In der ersten Hälfte ist es ein ausgeglichenes Spiel. Es gibt nur wenige gute Gelegenheiten. Während Löchgau mit seinen spielerischen Lösungen zeigt, warum es souverän die Landesliga anführt, hält der Tura mit Kampf und viel Laufbereitschaft dagegen. „Im Mittelfeld gab es viele intensive Duelle“, berichtet Weiß. Die wenigen Chancen kann der Gast nicht nutzen, so dass es zur Pause torlos steht. „Da haben wir gemerkt, dass mehr für uns drin ist“, so Weiß.

Nach dem Wechsel übernimmt Untermünkheim die Initiative und geht nach einem Standard durch Dominik Wolfs Kopfball in Führung. „Danach waren wir noch besser im Spiel und haben die Räume noch schneller zugelaufen. Auch die Zuschauer waren voll dabei“, freut sich Weiß. Die rund 200 Fans feuern ihr Team an. Das aber erhält zunächst einen starken Dämpfer: Marian Föll muss nach 60 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. Ein berechtigter Platzverweis, glaubt sein Trainer.

Doch die Unterzahl scheint dem Tura wenig auszumachen. Der FV Löchgau findet keine Mittel, um sich Gelegenheiten zu erspielen. Der Tura verteidigt geschickt, lässt wenig Raum zum Kombinieren. Und er lauert auf Konter. Zwei davon werden zu Toren verwandelt. In der 67. Minute schließt Kevin Reinwald ab, neun Minuten später trifft Routinier Joschka Karle zum 3:0 – die zweite Saisonniederlage des FV Löchgau nimmt Gestalt an.

In den letzten zehn Minuten versucht der FV mit Powerplay die Niederlage abzuwenden, doch der Tura leistet auch in dieser Phase erbitterten Widerstand und gewinnt die Partie. „Es war mit Sicherheit unser bisher bestes Saisonspiel“, meint Martin Weiß.

Die drei Punkte kommen etwas überraschend, doch schon in der Vorwoche erwies sich der Tura als stabil. Er gewann 2:0 in Ludwigsburg. Drei Punkte benötige seine Mannschaft noch aus den letzten drei Spielen, um den Klassenerhalt sicher zu haben. Nur bei einer verschärften Abstiegsregelung, bei der der Tabellen-Elfte in die Relegation muss, scheint der Tura noch gefährdet. Aktuell aber sieht es nicht danach aus, dass diese Regelung angewandt werden muss.

Am kommenden Wochenende spielt der Tura in Heimerdingen. Der TSV ist Dritter, doch der Relegationsplatz zwei, den Rutesheim belegt, ist bereits acht Zähler entfernt.

Tore: 1:0 Dominik Wolf (50.), 2:0 Kevin Reinwald (67.), 3:0 Joschka Karle (76.)

Gelb-rote Karte: Marian Föll (60.)

Tura: Lukas Dambach, Christoph Nagler, Dominik Wolf, Marian Föll, Jannis Kronmüller, Efendi Erol, Andreas Schlageter, Firat Doganay (86. Benedikt Hofmann), Joschka Karl, Kevin Reinwald, Onur Vural.

 

TURA I besiegt Meister aus Löchgau

Durch Tore von Dominik Wolf, Kevin Reinwald & Joschka Karle gewinnt unser Landesliga Team gegen den Meister Löchgau unerwartet deutlich, aber auch verdient. 

Tura I gewinnt überraschend

Durch zwei Treffer in der ersten Halbzeit gewinnt der Tura 2:0 bei der Spvgg Ludwigsburg. Damit rückt der Klassenerhalt ein kleines Stück näher.

„Das war schon überraschend, dass wir gewonnen haben“, sagt Tura-Trainer Martin Weiß. „Die Voraussetzungen waren nicht ideal. Es hat sich wieder einmal bewiesen: Entscheidend ist, was die Mannschaft auf dem Platz leistet, nicht die einzelnen Spieler.“ Überraschend saß Abteilungsleiter Mutlu Metin als Auswechselspieler auf der Bank. Weiß erklärt: „Da müssen wir die letzten Prozente rauskitzeln. Stürmermäßig sieht es nicht so gut aus.“

Ludwigsburg begann stürmisch und der Tura hatte Glück, die ersten 20 Minuten mit Glück und Geschick torlos zu überstehen. Aber Untermünkheim kämpfte sich in die Partie. „Wir haben Ludwigsburg durch unsere Mentalität den Zahn gezogen“, meint Weiß. Das 1:0 fiel nach einer schönen Einzelaktion: Efendi Erol setzte sich durch, der Spvgg-Torwart fälschte den Ball ab und dieser fiel Andreas  Schlageter zwölf Meter vor dem Tor vor die Füße, der sicher verwandelte (29.). Das 2:0 gelang dem Tura nach einem Standard: Der Eckball kam hoch herein auf Jannis Kronmüller, der volley vom Sechzehner verwandelte.

In der zweiten Halbzeit spielte der Tura die Partie routiniert herunter. Dabei wurden die wenigen Konterchancen von Untermünkheim nicht ausgespielt. „Das Kollektiv hat sich reingehängt ohne Ende. Auch die Auswechselspieler waren mit Leidenschaft dabei und feuerten die anderen an“, berichtet Weiß.

Dann gibt er bei einem anderen Thema Entwarnung. Unter Fußballfans kursiert das Gerücht, der Tura wolle sich vom Spielbetrieb zurückziehen: „Da war wohl in der Winterpause mal die Überlegung da. Aber das wird definitiv nicht passieren.“ Die Chancen stünden gut, dass der Tura die Klasse halten würde. „Wir brauchen noch drei bis vier Punkte.“ Mit Weiß sei über dieses Thema in letzter Zeit nicht mehr gesprochen worden. „Das will auch keiner. Wir arbeiten doch intensiv am Kader für die kommende Saison. Außerdem haben wir ein neues Sportheim mit neuen Kabinen.“ Man sei auf dem richtigen Weg. Er selbst wolle sich in den nächsten ein bis zwei Wochen entscheiden, ob er bleibt.

Tore: 0:1 Andreas Schlageter (29.), 0:2 Christoph Nagler (35.)

Tura: Lukas Dambach, Andreas Schlageter, Marian Föll, Firat Dogonay (85. Kevin Reinwald), Dominik Wolf, Jannis Kronmüller, Markus Diether, Christoph Nagler, Efendi Erol, Joschka Karle, Semih Dalyanci (87. Benedikt Hofmann)

 

Der Tura spielt in der ersten Halbzeit nicht schlecht, doch er fängt sich zwei späte Tore ein. Im zweiten Durchgang reicht es dann noch zum Remis.

Manchmal reichen ein paar wenige Augenblicke, und schon ist ein Spiel entschieden. Zumindest sieht es beim Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Manuel Rup danach aus, dass Untermünkheim das Derby gegen Satteldorf verliert. Vier schwache Minuten des Tura und ein paar überlegte Spielzüge der Gäste reichen ihnen, um mit 2:0 in Führung zu gehen. Zuerst verwertet Michael Etzel einen Freistoß aus kurzer Distanz zum 0:1 (42.). Drei Minuten später flankt Patrick Beck butterweich in den Strafraum, wo Michael Eberlein aus sechs Metern nur noch einzunicken braucht. Viele der 160 Zuschauer gehen in der Halbzeitpause davon aus, dass die Gäste die drei Punkte mit nach Hause nehmen werden.

Doch es kommt anders. Untermünkheim zeigt eine Tugend, die im Abstiegskampf von essentieller Bedeutung ist: Der Tura kämpft. Immer wieder gelingen beiden Teams nun schöne Spielzüge. Allerdings gibt es, vor allem im Mittelfeld, auch viele Missverständnisse. Man spürt den Druck, der auf den Spielern beider Teams lastet. Satteldorf und Untermünkheim stehen nur knapp vor der Abstiegszone, jeder Punkt ist wichtig. Und dieser ist ab der 50. Minute für den Tura wieder in Reichweite. Ziemlich überraschend kommt Efendi Erol am Strafraum in Ballbesitz, lässt sich auch von zwei Satteldorfern nicht beirren und verwandelt mit der Fußspitze zum 1:2.

Mittelfeldantreiber Semih Dalyanci feiert in der 66. Minute nach wochenlangen Knieproblemen sein Comeback. „Wir versuchten, den Ausgleich zu machen. Satteldorf bekam dadurch einige Konterchancen, aber da war nichts Zwingendes dabei“, sagte Weiß. Nach einem Standard fliegt der Ball einem Satteldorfer an die Hand, sicherlich ohne Absicht. Den Strafstoß verwandelt Dalyanci sicher links unten  zum verdienten Ausgleich (84.). „Schon in der ersten Halbzeit hatten wir ganz gut gespielt, aber durch den Blackout bekommen wir zwei Gegentore“, fasst Weiß zusammen. „Das war eine richtig gute Reaktion der Jungs. Man muss immer daran glauben, aber die Vergangenheit sprach nicht unbedingt für uns“, gibt der Tura-Trainer zu. „Nun wurden sie für ihren Aufwand wenigstens mit einem Punkt belohnt.“ Für ein Untermünkheimer 3:2 gab es nur noch Halbchancen, unter anderem ein paar Standards  – letztlich ohne Erfolg.

Die Tabellensituation bleibt für beide Teams angespannt. Das Restprogramm verheißt für den Tura zudem nur noch schwere Partien.

Tore: 0:1 Michael Etzel (43.), 0:2 Michael Eberlein (45.), 1:2 Efendi Erol (49.), 2:2 Semih Dalyanci (84.)
Tura: Lukas Dambach, Marian Föll (58. Kevin Reinwald), Dominik Wolf, Markus Diether (79. Benedikt Hofmann), Efendi Erol, Michael Gassner (66. Semih Dalyanci), Andreas Schlageter, Firat Dogonay, Jannis Kronmüller, Christoph Nagler, Joschka Karle

TURA I hält Abstand zu Abstiegsrängen

Das Minimalziel hat Untermünkheim erreicht: Es hat den Abstand auf Münchingen mit dem Remis gewahrt. Der Tura begann sein Gastspiel in Münchingen engagiert und war anfangs das bessere Team. Die Hausherren taten sich schwer, konnten aber einen möglichen Rückstand verhindern.

Das Minimalziel hat Untermünkheim erreicht: Es hat den Abstand auf Münchingen mit dem Remis gewahrt.

Der Tura begann sein Gastspiel in Münchingen engagiert und war anfangs das bessere Team. Die Hausherren taten sich schwer, konnten aber einen möglichen Rückstand verhindern. Nach gut einer halben Stunde folgte die überraschende Führung für den TSV. "Das war unnötig", ärgerte sich Tura-Trainer Martin Weiß.

Bis zur Pause konnten die Gastgeber den Vorsprung halten. Doch Untermünkheim zeigte Reaktion: Die Gäste ließen sich nicht abschütteln und wurden nach 67 Minuten belohnt: Firat Doganay köpfte einen Eckball zum Ausgleich ins Tor.

Danach bekamen die Zuschauer noch einiges zu sehen. "Beide Teams hatten gute Gelegenheiten. Das Spiel hätte auch 3:3 oder 4:4 ausgehen können", meinte Weiß. Kurz vor Ende hatte Münchingen noch eine glasklare Chance, doch als der Schiedsrichter die Partie abpfiff, stand es Unentschieden. Münchingen war dabei nur noch zu zehnt, Sekunden zuvor gab es nämlich eine Rote Karte. Das Unentschieden sei insgesamt betrachtet gerecht, sagte der Tura-Trainer.Münchingen - Tura Untermünkheim 1:1 (1:0)

Torfolge: 1:0 Michele Ancona (32.), 1:1 Firat Doganay (67.)

Tura: Dambach, Föll, Wolf, Diether, Erol, Gassner, Schlageter (87. Hofmann), Doganay (81. Trumpp), Kronmüller, Nagler, Karle

Der Befreiungsschlag blieb aus: Untermünkheim verlor gestern Nachmittag mit 1:4 in Heilbronn. Die Aramäer waren deutlich torgefährlicher.

Es hätte ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt sein können. Ein Sieg bei den Aramäern hätte dem Team von Trainer Martin Weiß Luft auf die Abstiegsplätze gebracht. Doch da Kornwestheim beim 3:3 gegen Satteldorf einen Punkt holte, steht der Tura nur noch zwei Zähler vom Abstiegs-Relegationsplatz entfernt.

Dabei begannen die Gäste stark. In den ersten 15 Minuten lief es ordentlich. "Doch nach dem 0:1 waren wir bis zur Halbzeit nicht mehr präsent", sagt Weiß. Die Gastgeber hatten vier weitere gute Möglichkeiten, um bereits zur Vorentscheidung zu kommen. In der zweiten Hälfte kam der Tura dann besser in die Partie. Erol Efendi setzte sich auf dem Flügel gut durch und flankte auf den zweiten Pfosten. Dort stand Onur Vural und verwertete den Ball per Vollspann.

Aber kurz darauf gab es Elfmeter für die Gastgeber. "Wir waren viel zu euphorisch", berichtet Weiß. "Und laden die Aramäer zum Kontern ein." Jermaine Wesely lief auf Jannis Kronmüller auf. "Den Strafstoß kann man geben, muss man aber nicht", sagt Weiß. "Das war wieder einmal unglücklich für uns." Konstantin Tolu verwandelte souverän zum 2:1 (60.). Kurz darauf hatte der Tura eine 100-prozentige Chance, der Ball musste nur noch ins leere Tor geköpft werden. Doch dort stand ein Aramäer und schlug den Ball weg. Weitere Konter brachten noch zwei Treffer für die Gastgeber. "Heilbronn ist nach vorne gut besetzt und nutzte die Möglichkeiten eiskalt aus. Robert Grau und Weseley bekommen wir über die gesamten 90 Minuten nicht in den Griff", sieht Weiß als Grund für die Niederlage. Sein Team habe bis auf die ersten Minuten schwach agiert und sich dann erst in der zweiten Hälfte etwas gesteigert. "Aber es darf uns nicht passieren, dass wir uns so auskontern lassen. Es ist sehr ärgerlich, wenn man den Ausgleich macht und dann doch in Konter läuft."

Die Tabellensituation wird für Untermünkheim immer bedrohlicher. "Es geht nur gegen den Abstieg. Dabei deutet es sich an, dass wir bis zum letzten Spieltag kämpfen werden müssen", vermutet Weiß.

Aram. Heilbronn - Untermünkheim 4:1 (1:0)

Torfolge: 1:0 Lahud Abdulahad (20.), 1:1 Onur Vural (60.), 2:1 Konstantin Tolu (68. FE), 3:1 Jermaine Weseley (85.), 4:1 Granit Mahaj (90.+2)

 

Tura I: Elfmeter als Knackpunkt

Nahe an einem Punktgewinn war Untermünkheim gegen den Tabellendritten aus Rutesheim. Am Ende trauerte Tura einem Elfmeter-Fehlschuss nach.

Die personell stark geschwächte Heimelf fand zunächst nicht zu ihrer Ordnung. So verzeichnete die SKV Rutesheim bereits in der ersten Minute einen Pfostenschuss durch den völlig frei stehenden Christopher Baake. Die Gäste blieben überlegen, aber auch Untermünkheim hatte nach einer Viertelstunde eine große Chance. Andreas Schlageter setzte das Leder völlig freistehend neben das Tor.

In der 25. Minute kombinierte sich Rutesheim reichlich ungehindert durch die Tura-Reihen. So bereitete es Steffen Hertenstein wenig Mühe, zum 0:1 einzuschießen. Zehn Zeigerumdrehungen später durfte Hertenstein wieder jubeln, als er eine Hereingabe von rechts unter die Latte hämmerte. Untermünkheim wirkte jetzt wie ein angezählter Boxer, doch das Team von Trainer Martin Weiß fand kurz vor der Pause ins Spiel zurück. Nach Pass von Firat Doganay lief Kevin Reinwald frei auf das Tor zu und verwandelte mit einem Flachschuss souverän.

Im zweiten Durchgang merkte man der Heimelf den neu geschöpften Mut an. In der 69. Minute die große Chance zum Ausgleich: Ein SKV-Verteidiger hatte die Schnelligkeit von Andreas Schlageter unterschätzt und diesen sehr ungeschickt im Strafraum abgeräumt. Den fälligen Elfmeter schoss Markus Diether zwar flach und platziert aber mit zu wenig Schwung aufs linke Eck, so dass Torhüter Marijo Milcic sicher parieren konnte. Dieses Missgeschick raubte der Heimelf sichtlich das Vertrauen auf ein Happyend. Es gelang jetzt nicht mehr, das Gästetor in Gefahr zu bringen.

Auch Untermünkheims Trainer Martin Weiß sah im verschossenen Elfmeter einen Knackpunkt. Er war zufrieden, dass sich seine dezimierte Elf nach Findungsproblemen in der Anfangsphase mit viel Moral in die Partie gekämpft hatte. Aus seiner Sicht hatten sich seine Schützlinge nicht für ihren großen Aufwand belohnt.

Tore: 0:1, 0:2 Steffen Hertenstein (25., 35.), 1:2 Kevin Reinwald (44.)

Tura: Lukas Dambach, Marian Föll (83. Benedikt Hofmann), Dominik Wolf, Markus Diether, Michael Gassner, Andreas Schlageter, Kevin Reinwald, Firat Doganay, Jannis Kronmüller, Christoph Nagler (76. Simon Trumpp), Joschka Karle

 

Es wird eng für den Tura Untermünkheim: Nach dem gestrigen 1:3 in Kornwestheim beträgt der Abstand auf den Abstiegsrelegationsplatz nur noch drei Punkte. Jannis Kronmüller erzielte das Ehrentor.

Die Sonntagspartie fällt unter die Kategorie "Sechs-Punkte-Spiel". Fußballer bezeichnen damit oft richtungsweisende Spiele gegen direkte Konkurrenten. In diesem Fall bedeutet das für den Tura: Gewinnt er bei Salamander, wäre dies ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Verliert er, ist er wieder mittendrin im Kampf gegen den Abstieg.

Die Gastgeber beginnen engagiert, doch gelingt den Gästen der erste Treffer. Nach 23 Minuten kann Jannis Kronmüller aus dem Getümmel heraus an vielen Abwehrbeinen vorbei das 0:1 erzielen. Der Torhüter ist zwar noch dran, aber er sieht den Ball zu spät. Untermünkheim bleibt das bessere Team und geht mit der verdienten Führung in die Halbzeit-Pause.

Der zweite Durchgang beginnt turbulent. Salamander passt steil auf Dominik Janzer. Der Ball scheint leicht durch den Tura-Torwart klärbar. Doch der schießt Janzer an. Der Ball prallt nach vorne und der Kornwestheimer schiebt das Spielgerät ins leere Tor (47.).

Die Fantruppe des Gastgebers spult nun routiniert ihr Gesangsprogramm ab - und legt in der 65. Minute lautstärkemäßig noch einen drauf: Der Schiedsrichter entscheidet auf Strafstoß. Beide Trainer sagen nach der Partie, dass diese Entscheidung als umstritten anzusehen ist. Janzer ist das egal, er verwandelt souverän zum 2:1. Es geht weiter hoch her. Der Unparteiische übersieht im Mittelfeld ein vermeintliches Foul, in dessen Folge eine klarere Elfmetersituation entstünde als kurz zuvor. Diese wird aber nicht gepfiffen. Theoretisch hat Kornwestheim Platz für Konter, in der Praxis werden die nicht gesehen. Der Gastgeber steht tief und verstärkt die Abwehr. Nach einer Ecke für den Gast spielt Salamander den Konter konsequent aus. Baba Mbodji bekommt den Ball an der Mittellinie, ist schneller als alle anderen, und über den Pfosten geht der Ball ins Tor. Alex Pavlovic, inoffizieller Tura-Co-Trainer, sagt: "Die erste Halbzeit war okay. Danach machten wir weniger und hatten bei den zwei ersten Gegentoren Pech."

Kornwestheim - Untermünkheim 3:1 (0:1)

Torfolge: 0:1 Jannis Kronmüller (23.), 1:1, 2:1 Dominik Janzer (47., 65.), 3:1 Baba Mbodji (92.)

Tura: Janis Baumann, Christoph Nagler, Dominik Wolf, Michael Gassner, Onur Vural (64. Joschka Karle), Andreas Schlageter, Kevin Reinwald (73. Marian Föll), Efendi Erol, Markus Diether (83. Simon Trumpp), Jannis Kronmüller, Firat Dogonay

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