Login
Aktuelle Seite: StartseiteAbteilungenFußball1. Mannschaft1. Mannschaft
1. Mannschaft

TuraI: Nach der Pause geht es rund

Mit frischem Wind von der Bank fährt der Tura einen Pflichtsieg gegen das Schlusslicht FV Ingersheim ein. Dabei sahen die Zuschauer bis zur 57. Minute eine magere Darbietung der Kochertäler.

Die keineswegs brillant aufspielenden Gäste waren im ersten Durchgang das bessere Team. Viele leichte Fehler unterbanden so gut wie jeden Tura-Spielfluss. Ein noch größeres Ärgernis für die Gastgeber war, dass auch kämpferisch nichts ging. Ingersheim eroberte sich den Großteil der zweiten Bälle und verzeichnete so ein leichtes Übergewicht. Nach einer halben Stunde tauchte Gästestürmer Kleonikos-Klevis Priftis frei im Strafraum der Heimelf auf, überspielte den letzten Verteidiger und schoss flach zum 0:1 ein. Das Schlusslicht brachte gegen weiterhin ratlose Untermünkheimer die Führung sicher in die Pause.

Tura-Trainer Martin Weiß musste reagieren und wechselte zu Beginn der zweiten Hälfte mit Michele Varallo und Semih Dalyanci zwei namhafte Akteure ein. Bis zur 57. Minute tat sich nicht viel, ehe Varallo nach Pass von Dalyanci frei an Keeper Tom Reichert scheiterte. Der Stürmer musste sich nur ein paar Augenblicke lang grämen, dann drückte er eine Flanke aus kurzer Distanz ins Netz.

Fünf Minuten später luchste Varallo einem Gästeverteidiger das Leder ab und traf von der Strafraumgrenze zum 2:1. Sofort im Gegenzug der Ausgleich: Ein flacher Ball von der linken Seite rutschte im Strafraum zum am langen Pfosten lauernden Bashkim Susuri durch, der ohne Mühe traf. Nun kamen die Minuten des zweiten Tura-Jokers Semih Dalyanci. Erst verwandelte er in der 65. Minute einen Handelfmeter, dann legte er zweimal aus kurzer Distanz zum Hattrick nach. Die Treffer zum 4:2 und 5:2 waren uneigennützig von Michele Varallo und Onur Vural vorgelegt. Die Schlussminuten verliefen turbulent mit dicken Chancen, aber auch Patzern auf beiden Seiten. Ein FV-Treffer von Vassilios Kostaki beendete eine spektakuläre, wenn auch nicht hochklassige Partie.

Tura-Trainer Martin Weiß freute sich natürlich über den Sieg. Er war mit der Darbietung seiner Mannen bis zum Ausgleich nicht zufrieden. Am Ende hatte die Qualität seiner Bankspieler wichtige drei Punkte beschwert.

Tore: 0:1 Kleonikos-Klevis Priftis (30.), 1:1, 2:1 Michele Varallo (57., 62.), 2:2 Bashkim Susuri (63.), 3:2, 4:2, 5:2 Semih Dalyanci (65. Handelfmeter, 69., 74.), 5:3 Vassilios Kostakis (85.)

Tura: Lukas Dambach; Heiko Kandler; Christoph Nagler; Markus Diether; Engin Olgun (46. Semih Dalyanci); Michael Gassner; Andreas Schlageter; Jannis Kronmüller; Firat Doganay (77. Simon Trumpp); Kevin Reinwald (46. Michele Varallo); Onur Vural (83. Vedran Celiscak)

 

Tura I gewinnt 2:0 gegen Schluchtern

Zwei späte Tore bringen Untermünkheim den 2:0-Erfolg gegen Schluchtern. Der eingewechselte Michele Varallo trifft bereits nach sieben Minuten.

Fußball kann ein sehr langweiliges Spiel sein, er kann sich aber auch fesselnd und hochdramatisch präsentieren. All das bekamen die doch wenigen Zuschauer auf dem Sportgelände in Untermünkheim zu sehen. Die erste Hälfte gestaltete sich vorsichtig ausgedrückt ereignisarm und spielerisch bescheiden, was der Tura-Trainer Martin Weiß nach Spielende genau so sah. Seinem Team gelang es selten, den Ball über mehr als drei Stationen unfallfrei zu spielen, aber auch die Gäste stellten sich nur unwesentlich geschickter an. So entwickelte sich bei trübem Novemberwetter ein äußerst tristes Gekicke. Die einzig gute Gelegenheit vor dem Pausentee verzeichnete Gästetorjäger Tobias Zakel, als er das Leder technisch anspruchsvoll verarbeitete und dann freistehend über das Tor der Heimelf schoss. Ansonsten gelang auch dem etwas überlegenen SV Schluchtern so gut wie nichts, so dass beide Team mit dem einzig angemessenen Spielstand von 0:0 in die Pause entlassen wurden.

Nach Wiederbeginn begann die Heimelf etwas lebhafter und kam nach 52 Minuten zur ersten Chance durch einen relativ problemlos parierten Heber von Firat Doganay. Eine knappe Stunde war gespielt, als sich die Defensive der Untermünkheimer einen ganz dicken Klops leistete. Der durch die ansonsten guten Innenverteidiger in Szene gesetzte SVS-Stürmer Tobias Zakel brachte den Ball freistehend nicht an Tura-Keeper Lukas Dambach vorbei. Beiden Kontrahenten kam dann die Erkenntnis, dass an diesem Tage ein Remis nicht das Optimum sein konnte, so dass sie die Defensive lockerten und offensiv nach dem Sieg suchten. Jetzt sahen die Fans einen attraktiven Schlagabtausch und es waren Chancen hüben wie drüben zu verzeichnen. Die beste der Kochertäler brachte Kevin Reinwald Mitte der zweiten Hälfte nicht im Tor unter. Ein vom Torwart unterschätzter Heber von Michael Gassner war am Lattenkreuz gelandet, der völlig frei stehende Reinwald kam beim Abstauber nicht am Schluchterner Torspieler Fabian Guttleber vorbei. Heimcoach Martin Weiß wollte den Sieg und wechselte mit dem Rekonvaleszenten Michele Varallo zwölf Minuten vor Schluss einen zweiten Stürmer ein. Diesen nahm man zunächst gar nicht wahr, ehe fünf Minuten vor Schluss der Ball im Netz zappelte. Varallo hatte bei einem Konter am linken Strafraum seinen Gegenspieler ausgetrickst und den Ball mit viel Klasse ins lange Eck geschlenzt. Die nun folgenden Versuche der Gäste verpufften relativ harmlos, dann beseitigte Onur Vural eine Minute vor Schluss die letzten Zweifel. Bei einem weiteren schnellen Gegenstoß des Tura ließ er in einer Eins-gegen-Eins-Situation den Verteidiger stehen und nagelte das Spielgerät in den Winkel des langen Ecks. Die Partie war jetzt durch, was der Tura nach den letzten, trotz passabler Leistungen nicht wirklich erfolgreichen Wochen auch irgendwie verdient hatte.

Trainer Martin Weiß war dementsprechend zufrieden mit seinen Mannen. Ihm waren zwar die vielen Fehlpässe im ersten Durchgang nicht entgangen, doch er freute sich über die Leistungssteigerung im Fortgang der Partie. Aus seiner Sicht hatte sein Team ein Spiel gewonnen, das sich zu beiden Seiten hätte neigen können. Daran hatte der Coach durch seine offensiven und mutigen Wechsel einen nicht unerheblichen Anteil. Allerdings hat sich die angespannte Tabellensituation nicht verändert, da auch Abstiegskonkurrent Fellbach gewann.

Lesen Sie hier weiter: 90 Minuten mit Lukas Dambach.

Tore: 1:0 Michele Varallo (85.), 2:0 Onur Vural (89.)

Tura: Lukas Dambach, Heiko Kandler (78. Simon Trumpp), Christoph Nagler, Markus Diether (78. Michele Varallo), Engin Olgun (60. Semih Dalyanci), Michael Gassner; Andreas Schlageter, Jannis Kronmüller, Firat Doganay, Kevin Reinwald (68. Vedran Celiscak), Onur Vural Schiedsrichter: Andreas Wieczorek (Stuttgart)

Tura I: Standard sorgt für die Entscheidung

Trotz einer durchaus achtbaren Leistung musste sich der Tura Untermünkheim dem Tabellenzweiten aus Heimerdingen beugen. Er unterlag mit 0:1.

Es ist bezeichnend für den derzeitigen Negativlauf der Kochertäler, dass letztlich ein Standard die Partie für den Gegner entschied. Zu Beginn sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Die Gäste verzeichneten etwas mehr gefährliche Torannäherungen, die größte Chance ging aber an die Heimelf: Nach einem Stockfehler der TSV-Abwehr lief Onur Vural in der 20. Minute allein aufs Tor zu. Seinen Versuch, Gästekeeper Nick Rampp zu tunneln, unterband dieser per Fußabwehr.

Als eine halbe Stunde gespielt war, folgte eine Phase, in der sich die Chancen für Heimerdingen häuften. Der Tura überstand drei brenzlige Situationen aber schadlos. Die Heimelf hielt bis zum Pausenpfiff den Gegner dann wieder relativ sicher vom eigenen Tor fern. Einzig eine kleine Unsicherheit des ansonsten sehr viel Souveränität ausstrahlenden Tura-Torwarts Janis Baumann kurz vor Seitenwechsel sorgte nochmals für Aufregung.

Nach Wiederbeginn wurde die optische Überlegenheit der Gäste etwas deutlicher. Untermünkheim wirkte defensiv jedoch sattelfest. Fast zwangsläufig musste dann eine Standardsituation herhalten, um den Favoriten in Führung zu bringen: Eine gute Stunde war gespielt, als der hoch gewachsene Norman Röcker nach einer Freistoßflanke einköpfte.

Der Tura wirkte jetzt angezählt. Er überstand jedoch zwei gute Gästechancen zur Vorentscheidung. Heimerdingen ließ der Heimelf trotz seiner Führung Räume für schnelle Gegenangriffe, die aber meist nicht mit der letzten Überzeugung ausgespielt wurden. So wurde es nur in der 77. Minute gefährlich, als Simon Trumpp erst im letzten Augenblick geblockt wurde.

Entsprechend war die Stimmungslage von Tura-Trainer Martin Weiß, bei dem die Enttäuschung über die Heimniederlage überwog. Ihm war aber nicht entgangen, dass seine Spieler gegen den Tabellenzweiten gut mitgehalten hatten. Mit dem Auftritt war der Coach demzufolge durchaus zufrieden.

Tor: 0:1 Norman Röcker (62.)

Tura: Janis Baumann; Heiko Kandler; Christoph Nagler (88. Dominik Wolf); Markus Diether; Engin Olgun; Semih Dalyanci; (77. Kevin Reinwald); Andreas Schlageter; Jannis Kronmüller; Firat Doganay Simon Trumpp; Onur Vural (88. Vedran Celiscak)

 

Tura I erwartet einen Angstgegner

Tura Untermünkheim - TSV Heimerdingen, Samstag, 14.30 Uhr

Der Tura bekommt es mit einem seiner Angstgegner zu tun. "Wir haben dort noch nie verloren", sagt Heimerdingens Spielleiter Ponnath.

Es hätte sicher einen besseren Moment gegeben als diesen Samstag, um gegen Heimerdingen zu spielen. Am vergangenen Spieltag gewann der TSV 3:2 gegen den Aufstiegskandidaten Rutesheim und überholte diesen in der Tabelle. Erst eine Saisonniederlage hat Heimerdingen hinnehmen müssen, und stellt mit 40 Treffern den besten Sturm in der Liga.

Tura-Trainer Martin Weiß sagt: "Bei uns kommt alles zusammen. Aber da kann man wenig machen." Nach dem Kräftemessen mit Heimerdingen geht es in der kommenden Woche zum Abstiegskonkurrenten Fellbach. "Wir sollten noch ein paar Spiele gewinnen in diesem Jahr", fordert Weiß. Torwart Lukas Dambach ist rotgesperrt. Torjäger Michele Varallo (27) liegt nach seinem kurzzeitigen Zusammenbruch in Rutesheim noch im Krankenhaus und wird regelmäßig untersucht. Derzeit gibt es keine ärztlichen Informationen, wie es mit ihm weitergeht. Michael Gassner ist privat verhindert. "Das alles macht es am Wochenende nicht leicht", sagt Weiß mit Blick auf seine arg dezimierte Offensive. Außerdem war Passgeber Semih Dalyanci unter der Woche krank. Der Trainer sieht trotzdem eine Chance: "Heimerdingen hat auch schon einige Gegentore bekommen. Aber es wird schwer. Wer soll bei uns die Tore schießen?" Untermünkheims Eigengewächs Simon Trumpp soll von Anfang an spielen. "Er war in jedem Training und hat es verdient", meint sein Coach.

TSV-Spielleiter Reinhard Ponnath sagt: "Wir hatten Platz zwei nicht erwartet. Aber unsere Truppe spielt einen guten Fußball." Sein Team wolle so schnell wie möglich 40 Punkte holen, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Am Samstag könnten zu den bereits geholten 27 Zählern weitere dazukommen, denn: "Beim Tura haben wir noch nie verloren!"

 

Der Tura fährt die erwartete Niederlage beim ungeschlagenen Tabellenführer ein: Löchgau gewinnt dank Treffern in der zweiten Halbzeit gestern mit 3:0.

Tura-Trainer Martin Weiß war nach dem Schlusspfiff nicht unzufrieden: "Die erste Halbzeit war sehr gut von uns. Wenn wir da Glück gehabt hätten und vorne entschlossener gewesen wären, hätten wir 1:0 führen können. In Durchgang zwei hatten wir aber nicht mehr einen so guten Zugriff. Ärgerlich ist vor allem die rote Karte für Torwart Lukas Dambach." Und nach einer kurzen Pause ergänzt Weiß: "Hätten wir vor sechs Wochen so eine Leistung gegen schwächere Gegner gezeigt, dann hätten wir neun Punkte mehr."

Auf dem kleinen und schwer zu bespielenden Kunstrasen in Löchgau begann Untermünkheim sehr konzentriert, machte die Räume geschickt eng und erlaubte dem Gegner kaum zwingende Torchancen. Eine solche hatte überraschenderweise der Tura durch Michelle Varallo in der 6. Minute, er scheiterte aber am Torhüter. In der 20. Minute gab es die erste heikle Situation für den Tura-Abwehrverband. Lukas Dambach hatte jedoch keine Mühe, den Schuss zu parieren.

Firat Doganay hätte in der 32. und 33. Minute die Schwarz-Weißen aus Untermünkheim in Führung bringen können, beide Male fehlte ihm das Quäntchen Glück.

Löchgau, zwar optisch überlegen, tat sich zusehend schwer gegen das dichte Untermünkheimer Mittelfeld. Bot sich den Gästen dann die Chance zum schnellen Konter, wurden solche auch initiiert, allerdings fehlte im Abschluss häufig die Ruhe und Cleverness. Wie zu erwarten war begann Löchgau die zweite Hälfte druckvoll. In der 68. Minute fiel die Führung, als David Parham unbedrängt zum Kopfball kam. Tura-Coach Martin Weiß reagierte mit drei Auswechslungen. Löchgau machte es nach der Führung geschickt, ließ den Tura kommen und versuchte, durch schnelle Angriffe für die Vorentscheidung zu sorgen. In der 81. Minute vollendete Alexander Götz einen Angriff zum 2:0.

Fast mit dem Schlusspfiff legte der Schiedsrichter eine Abwehraktion von Tura-Torhüter Lukas Dambach als Notbremse aus, so dass dieser vom Platz musste. Den Elfmeter verwandelte Dominik Wolter. Aufgrund von Kreislaufbeschwerden musste Michele Varallo nach dem Schlusspfiff ins Krankenhaus gebracht werden. Tore: 0:1 David Parham (68.), 0:2 Alexander Götz (81.), 0:3 Dominik Wolter (93.)

Tura: Lukas Dambach, Heiko Kandler, Christoph Nagler, Markus Diether (77. Semih Dalyanci), Engin Olgun (71. Simon Trumpp), Michael Gassner, Michele Varallo, Andreas Schlageter (84. Marian Föll), Jannis Kronmüller, Firat Doganay (80. Kevin Reinwald), Onur Vurals

Der Tura stemmt sich am Sonntag gegen die drohende Niederlage. Doch Ludwigsburg ist in allen Belangen ein wenig besser und gewinnt verdient 1:0.

Wenn Spieler von Verantwortlichen eines höherklassigen Vereins beobachtet werden, zeigen sie meist nicht ihre beste Leistung. Der deutsche Nationaltrainer Jogi Löw erlebt das in der Bundesliga sehr oft.

Am Sonntag stehen gleich drei Trainer beziehungsweise Co-Trainer des Verbandsligisten TSV Ilshofen beim Spiel Tura gegen Ludwigsburg unter den 150 Zuschauern. Wen sie im Auge haben, wollen Ralf Kettemann, Geza Taschner und Jochen Müller nicht verraten. Allzu viele Untermünkheimer kommen für einen Verein eine Klasse höher eh nicht in Betracht. Es dürfte sich um Außenverteidiger Heiko Kandler und Stürmer Michele Varallo handeln. Kandler hat zu den Verbandsliga-Zeiten des Tura bereits starke Leistungen gezeigt. Varallo stürmte in der vergangenen Saison noch für die Neckarsulmer SU.

Diese beiden Untermünkheimer kämpfen genauso intensiv wie ihre neun Mitspieler. Aber eine überragende Aktion und damit eine Empfehlung für einen Wechsel ist nicht dabei. Das liegt auch an den Gästen, die eine sehr disziplinierte Leistung zeigen. Sie sind in vielen Situationen mit mindestens acht Mann hinter dem Ball. Das bedeutet, dass die Räume für den Tura eng sind und die Stürmer meist in der Luft hängen. Kandler hat zudem mit den schnellen Gästestürmern zu tun, die ihn auf der rechten Außenbahn immer wieder beschäftigen.

Das Gegentor fällt früh. Es ist die Folge einer der wenigen Unaufmerksamkeiten der Untermünkheimer Defensive. Der 23-jährige Mittelfeldmann Sebastian Rief darf in der 16. Minute ungehindert bis zum Strafraum laufen. Sein Schuss von der Strafraumkante passt exakt zur 1:0-Führung der Gäste. Ludwigsburg wartet danach ab. Genau diese Spielweise liegt dem Tura nicht. Er muss selbst Offensivkraft entwickeln, vor allem aus dem Mittelfeld müssen Ideen kommen. Dazu ist in Untermünkheim nur Semih Dalyanci in der Lage. Das wissen auch die Gäste und decken ihn gut zu. Seine zweite Chance hätte Ludwigsburg fast das 2:0 in der 34. Minute gebracht, aber Patrik Ribeiro Pas verzieht knapp.

In Halbzeit zwei stellen die Gäste fast komplett auf Defensive um - zumal sie ab der 61. Minute nach der gelb-roten Karte gegen Vasili Gkiagkiaev nur noch zu zehnt sind. Dalyanci mit zwei Freistößen (49., 62.) und ein Kopfball von Jannis Kronmüller (79.) bringen aber keinen Untermünkheimer Treffer.

"Meine Mannschaft hat es versucht", sagt Tura-Trainer Martin Weiß.

Tore: 0:1 Sebastian Rief (16.)

Tura: Lukas Dambach, Heiko Kandler, Markus Diether (60. Engin Olgun), Michele Varallo, Semih Dalyanci, Andreas Schlageter, Jannis Kronmüller, Firat Dogonay, Kevin Reinwald, Onur Vural, Vedran Celiscak (71. Simon Trumpp)

Tura I: Später Treffer entscheidet

Ein glücklicher Sieg gelang der Spvgg Satteldorf gegen den Tura aus Untermünkheim. In einem ausgeglichenen Spiel sicherte sich der Aufsteiger drei Punkte und festigte so seinen Platz im Tabellenmittelfeld.

"Ich denke wir haben kein gutes Landesliga-Spiel gesehen - von beiden Mannschaften." Dieses Fazit zog Dominik Streicher, Trainer der Spielvereinigung, nach 90 Minuten und traf damit den Nagel auf den Kopf. Viel Kampf, kaum Ballstaffetten und zahlreiche Ballverluste konnten die Zuschauer in Satteldorf verfolgen.

So dauerte es zwölf Minuten, bis der Tura die erste Chance verzeichnen konnte. Einen Freistoß von Semih Dalyanci klärte Keeper Manuel Schoppel zur Ecke. Ansonsten blieben Torchancen über weite Strecken der ersten 20 Minuten aus. Mehr oder weniger aus dem Nichts gelang den Gastgebern nach 21 Minuten der Führungstreffer: Zunächst scheiterte Michael Eberlein aus kurzer Distanz noch an einem Gegenspieler. Beim Abpraller stand aber Patrick Beck goldrichtig und verwandelte aus zehn Metern sehenswert per Seitfallzieher.

In der Folge konnten sich beide Torhüter auszeichnen. Erst verhinderte Schoppel den Ausgleich durch einen Flachschuss. Danach wehrte Lukas Dambach einen Fernschuss von Martin Kreiselmeyer souverän ab. Wenige Minuten vor der Pause hätte Michele Varallo, bis dahin auffälligster Akteur auf Seiten des Tura, alles wieder auf Anfang stellen können. Sein Schuss aus 18 Metern verfehlte jedoch das Satteldorfer Gehäuse knapp.

Kurz nach Wiederanpfiff machte es Varallo besser, als er nach einem Steilpass die Satteldorfer Innenverteidiger hinter sich ließ und den Ball abgeklärt am herausgelaufenen Schoppel vorbei zum Ausgleichstreffer ins Netz schob. Immer wieder suchten die Untermünkheimer daraufhin ihren Stoßstürmer mit langen Bällen, scheiterten aber am starken Andreas Etzel, der sie konsequent abfing. Nach einer guten Stunde erhöhte der Tura den Druck und war in dieser Phase die bessere Mannschaft. Die neu gewonnene Überlegenheit konnten sie aber nicht in Torchancen ummünzen. Auf der Gegenseite gelang der Spvgg lange Zeit nur wenig. In der 77. Spielminute sollte aber ein Konter den Siegtreffer bringen. Nach Ballgewinn brachten die Satteldorfer das Spielgerät schnell auf die linke Außenbahn. Die scharfe Hereingabe ließ Torwart Dambach in die Mitte abklatschen. Dort stand Martin Kreiselmeyer völlig blank, schoss aber den Tura-Keeper an. Erneut brachten die Satteldorfer daraufhin den Ball in den Sechzehner zu Michael Eberlein, der aus sieben Metern den 2:1 Endstand herstellte.

"Vielleicht wäre ein Unentschieden das gerechte Resultat gewesen. Doch wir nehmen die drei Punkte selbstverständlich gerne mit", freute sich Streicher. Eine ähnliche Einschätzung bot auch sein Gegenüber Martin Weiß. Die Niederlage sei "unglücklich. In der zweiten Hälfte waren wir die bessere Mannschaft, haben uns aber auskontern lassen. Da waren wir zu naiv."

Tore: 1:0 Patrick Beck (21.); 1:1 Michele Varallo (47.); 2:1 Michael Eberlein (77.)

Untermünkheim: Dambach, Kandler, Nagler (83. Hille), Diether (78. Gassner), Olgun (57. Vural), Varallo, Dalyanci, Schlageter, Kronmüller, Doganay, Reinwald (74. Trumpp)

Anfangs stottert der Tura-Motor noch etwas. Doch nach dem Wechsel zerlegt Untermünkheims Offensive die Gästeabwehr in seine Einzelteile.

Der Negativlauf mit einem Zähler aus den vergangenen fünf Partien hat nicht dazu beigetragen, dass das Team von Martin Weiß vor Selbstbewusstsein nur so strotzte. Der Tabellendreizehnte aus Münchingen fand besser in die Partie. Marco Knittel kam am rechten Strafraumeck an den Ball, der zuvor zu weit eingerückte Andreas Schlageter bügelte dies wieder aus (5.). Nur drei Minuten später verlor Semih Dalyanci in der eigenen Hälfte leichtfertig das Leder, doch der pfeilschnelle Sidi Niang schlug kein Kapital daraus.

Die Heimelf kam erst nach 15 Minuten bei einer brandgefährlichen Ecke vor das gegnerische Gehäuse. Kurz darauf gelang die 1:0-Führung. Torjäger Michele Varallo setzte sich im Laufduell gegen beide Innenverteidiger durch, umkurvte Keeper Michael Quattlender und drückte das Spielgerät über die Linie. In der 33. Minute rettete Tura-Torhüter Lukas Dambach die Führung bei einem Schuss aus circa sechs Metern. Nach dem Führungstreffer hatte der Gastgeber jedoch mehr vom Spiel. Einzige Ausnahme: TSV-Kapitän Michele Ancona trifft bei einer flachen Hereingabe das leere Tor aus kürzester Entfernung nicht (45.).

Nach 47 Minuten ereignete sich die wohl spielentscheidende Szene: Varallo lupfte gefühlvoll an Quattlender vorbei auf Schlageter, dessen Schuss Lukas Eisele mit der Hand abwehrte und dafür die rote Karte sah. Den fälligen Elfer verwandelte Dalyanci souverän. Danach dominierten die Hausherren die Begegnung nach Belieben und erspielten sich viele Tormöglichkeiten. Doch die Entscheidung führten die Schwarz-Weißen erst in der 67. Minute herbei. Firat Dogonay spitzelte das Spielgerät am heranrauschenden Torwart vorbei und traf gefühlvoll in die kurze Ecke. Nur zwei Minuten später schnürte Doganay nach einem Freistoß den Doppelpack. In der Folge hätte die Heimelf das Ergebnis höher gestalten müssen, insgesamt zeigte sie jedoch eine überzeugende Leistung. "Die Mannschaft hat heute eine positive Reaktion gezeigt", bilanzierte Trainer Martin Weiß zufrieden. Von einem Befreiungsschlag könne aber noch keine Rede sein.

Tore: 1:0 Michele Varallo (19.), 2:0 Semih Dalyanci (47., Handelfmeter), 3:0 und 4:0 Firat Doganay (67., 70.)

Tura: Lukas Dambach - Heiko Kandler, Vedran Celiscak, Christioh Nagler - Markus Diether, Engin Olgun (54. Jannis Kronmüller), Semih Dalyanci, Firat Doganay (71. Simon Trumpp), Kevin Reinwald (69. Onur Vural), Andreas Schlageter - Michele Varallo.

Schiedsrichter: Denis Bisaki (TSV Schönaich)

TURA Landesliga fährt zum FCV Backnang

Fußball Landesliga


 

 

FC Viktoria Backnang - TURA Untermünkheim

Sonntag, 20.09.2015

Anpfiff: 15:00 Uhr

Stadion 71522 Backnang Stadthalle


Die 1.Mannschaft des TURA steht nach dem 4. Spieltag mit 9 Punkten aus 4 Spielen auf Platz 2 der aktuellen Tabelle. Nach der unnötigen Heimniederlage am vergangen Wochenende gegen den TSV Eltingen wollen wir mit einem Erfolg gegen den FCV in Backnang versuchen drei weitere Punkte mit nach Untermünkheim zu bringen.

Andreas Schlageter hat seine gelb/rot Sperre abgesessen und steht dem Kader wieder zur Verfügung. Wir würden uns sehr freuen, wenn einige TURANER und FANS uns bei diesem Auswärtsspiel tatkräftig unterstützen wollen.

Nach einer intensiven Trainingswoche ist das TEAM motiviert und möchte beweisen das die Einstellung und der Wille zum Siegen ungebrochen ist.


Hier folgt die Stimme des FCV:

Eine schwere Heimaufgabe erwartet den FC Viktoria. Die Backnanger empfangen den Zweiten Tura Untermünkheim im Karl-Euerle-Stadion. Für den FCV geht’s darum, nach zwei Niederlagen in Folge nicht erneut ohne einen Punkt zu bleiben.
Gegen Untermünkheim wäre ein Sieg wichtig um nicht in die Abwertsspirale zu gelangen. Beim FC Viktoria sind Trainer Tim Böhringer und Verantwortliche mit dem Saisonstart einverstanden. Vier Spiele, zwei Siege und zwei Niederlagen. Das ist okay. Allerdings waren es die letzten zwei Begegnungen, in denen das Team um Kapitän Viktor Deister daheim gegen Kornwestheim und bei der SKV Rutesheim 0:1 und 3:5 verlor. Deshalb gilt es für den Neunten nun alles zu tun, um wenigstens zu einem Teilerfolg zu kommen. Damit wäre auch die Gefahr gebannt, eventuell in eine Abwärtsspirale zu geraten.
Der FC Viktoria Backnang erwartet ein schweres Spiel
Einfach wird’s gegen den Fast-Absteiger der vergangenen Saison nicht. Bei den Hohenlohern wurde vor dieser Runde kräftig ausgemistet. Mit neuen Spielern versucht der Ex-Verbandsligist, wieder in vordere Tabellengefilde zu kommen. Bislang mit Erfolg, gab’s in den ersten vier Partien doch bereits drei Siege. Anteil daran haben mit Andreas Schlageter (zuvor SG Sonnenhof Großaspach II) und Engin Olgun auch zwei Kicker, die aus der Jugend der TSG Backnang stammen. Wobei das Augenmerk der Backnanger vor allem auf Angreifer Michele Varallo gerichtet sein sollten. Der aus Neckarsulm gekommene Stürmer erzielte sieben der bislang 13 Untermünkheimer Tore.


 

Auf geht´s TURA.....


 

Kreisliga A1

Die Mannschaften des TURA 2 und 3 haben an diesem Wochenende SPIELFREI


 

Jetzt geht es nach Crailsheim.....

Fußball - Landesliga


 

Sonntag 06.09.2015

15:00 Uhr

Schönebürgstadion Crailsheim

74564 Crailsheim Schönebürgstraße

Stadion2


 

Nach einem Traumstart für den TURA mit 6 Punkten und 8:0 Toren geht es am kommenden Sonntag zum Derby nach Crailsheim. Hier erwartet uns eine der Top Teams der Landesliga Staffel 1

Crailsheim steht mit 4 Punkten und 6:3 Toren aktuell auf Platz 4. Nach einem 2-2 gegen die ebenfalls starken Rutesheimer wird der TSV versuchen im eigenen Stadion zu überzeugen. Für den TURA geht es auch in diesem Spiel darum die ansteigende Form zu unterstreichen.

Unser Ziel wird es sein mit Leidenschaft und einem starken Spiel zählbares mit nach Untermünkheim zu bringen.

TURANER & FANS

wir werden den "12.Mann" brauchen um in Crailsheim erfolgreich zu sein.

Macht Euch auf den Weg.....

Auf geht´s TURA


 

         567px TSV Crailsheim.svg             12870 20116710153497


 

 

 

 

Seite 1 von 4