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Die positive Serie des Tura geht weiter. Am Sonntag gewann das Team von Trainer Martin Weiß 2:0 in Heimerdingen. Dadurch ist der Klassenerhalt fast gesichert.

Untermünkheim liefert eine passable Rückrunde ab. Vor der Partie beim Tabellendritten war der Tura vier Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Das hätte in anderen Spielzeiten dafür gesorgt, nicht Richtung Tabellenkeller schauen zu müssen. Doch in dieser Rückrunde gewinnen die hinten stehenden Teams regelmäßig – wie der FV Oeffingen am Sonntag 3:1 gegen Eltingen. Nun beträgt der Abstand der Untermünkheimer auf den FV und den Platz 12 weiterhin fünf  Punkte bei noch zwei ausstehenden Partien. Allerdings dürfte es nicht wie in der vergangenen Saison vier Direktabsteiger geben, denn aus der Verbandsliga Württemberg wird mit großer Sicherheit kein Verein in die Landesliga Staffel 1 absteigen. Bei drei Direktabsteigern hat der Tura acht Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz und ist gerettet.

Heimerdingen bleibt ein gutes Pflaster für den Tura. Bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten hatte Untermünkheim dort gewonnen. „Die ersten zehn Minuten waren wir nicht ganz im Spiel. Doch dann waren wir die deutlich bessere Mannschaft“, berichtet Trainer Martin Weiß. Das 1:0 resultierte aus einer Flanke von Efendi Erol, aus zehn Metern traf Firat Dogonay per Kopf: Von der Unterkante der Latte sprang der Ball hinter die Linie und wieder heraus. Doch der Linienrichter erkannte sofort auf Tor (30.). Das 2:0 kurz darauf: Konter über Onur Vural Konter, Dogonay überlief den Torwart. Außerdem traf der Tura noch die Latte.

In der zweiten Halbzeit war der Gast drauf und dran, das dritte Tor zu erzielen. Doch die Chancen wurden schlecht genutzt. Nach zehn Minuten hatte der Tura keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Aber Heimerdingen konnte dies nicht nutzen, der Tura brachte den Sieg über die Zeit. Michael Gassner machte für den gelb-rot gesperrten Marian Föll eine gute Partie.

„Wir waren in der ganzen Rückrunde eine homogene Mannschaft. Anfangs waren die Ergebnisse nicht so, aber jetzt sind wir zurückgekommen“, freut sich Weiß. Er hat mit dem Team gestern „ein bisschen gefeiert. Am Samstag werden wir aber in Untermünkheim eine Sause machen.“

In dieser Woche will Weiß bekanntgeben, ob er beim Tura bleiben wird.

Tore: 0:1 und 0:2 Firat Dogonay (30., 37.)
Tura: Lukas Dambach, Kevin Reinwald (74. Lukas Renner), Domink Wolf, Jannis Kronmüller, Efendi Erol, Christoph Nagler, Michael Gassner, Onur Vural, Andreas Schlageter, Joschka Karle, Firat Dogonay (80. Benedikt Hofmann)

 

 

TURA I MACHT KLASSENERHALT KLAR

Bei tropischen Temperaturen kamen die Hausherren aus Heimerdingen besser ins Spiel, jedoch lies die gute TURA Abwehr keine Großchancen zu. So kam es, dass Firat Doganay mit einem guten Kopfball das 0:1 erzielte. Nur 8. Minuten später war es wieder Doganay der nach einer schönen Kombination zum 0:2 abschloss. Ein insgesamt verdienter TURA Sieg, die nun auch nächstes Jahr in der Landesliga spielen dürfen. 

 

 

 

 

Auch die 2. Mannschaft musste an diesem Tag in Untermünkheim ran:

Untermünkheim hatte den besseren Start und ging in der 3. Minute durch einen Freistoß von Matthias Kolb in Führung. Dabei sah der Kupferzeller Torhüter nicht gut aus.

In der Folge bestimmte TURA das Spiel, kam dann auch durch Emre Akkus, Timo Oliver Baumann und auch Ahmad El Basha zu guten Tormöglichkeiten, die jedoch allesamt nicht genutzt wurde.

Timo Pflugfelder, an diesem Tage Torhüter der Landesliga-Rerserve, erlebte bis zur Halbzeitpause einen ruhigen Nachmittag.

Erneut gelang dem TURA dann in Hälfte zwei ein frühes Tor. Nach guter Vorarbeit von Tim Oliver Baumann war es Emre Akkus, der überlegt abschloss.

Bis dahin eine klare Angelegenheit für den TURA, der ja auch noch Chancen auf die Aufstiegsrelegation hatte.

Als jedoch Kupferzell mit dem ersten schön vorgetragenen Angriff der Anschlusstreffer durch Emre Ipek gelang (63. Minute), wackelte das TURA-Team unverständlicherweise.

Erneut Ipek gelang in der 72. der Ausgleich, als er gekonnt zwei Abwehrspieler umspielte unhaltbar für Timo Pflugfelder verwandelte.

Kupferzell war dann feldüberlegen, wobei TURA durch Tim Oliver Baumann mit dem Schlusspfiff durch den souveränen Leiter Marcus Schneider (Bad Friedrichshall) fast noch der Siegtreffer gelang.

Eine gerechte Punkteteilung in der jederzeit fairen Begegnung.

Reserven: 2:3

 

Tura I: Indirektes Lob ans Team

TSV Heimerdingen – Tura Untermünkheim, Sonntag, 15 Uhr

In den vergangenen beiden Spielen überraschte der Tura positiv. Mit einem Sieg in Heimerdingen wäre der Klassenerhalt in der Landesliga fast perfekt.

Geht es nach dem aktuellen Trend, steht der Sieger morgen bereits fest: Tura Untermünkheim. Während Heimerdingen zuletzt Anfang April gewinnen konnte, spielte Untermünkheim in den vergangenen drei Spielen zu null. Statistiken sind eine nette Spielerei, interessieren Tura-Trainer Martin Weiß in diesem Zusammenhang aber nicht. „Heimerdingen war lange Zeit ganz vorne mit dabei.“ Ihm ist auch aufgefallen, dass der TSV in der Rückrunde nur wenige Punkte gesammelt hat. „Sie haben in der Defensive ihre Probleme.“ Das Torverhältnis von 62:53 spricht in diesem Fall Bände. Unter den ersten neun der Tabelle sind die 53 Gegentreffer der mit Abstand schlechteste Wert (es folgt Satteldorf mit 45 Gegentoren). Auch wenn Heimerdingen nicht mehr um die ersten beiden Plätze mitspielen kann, glaubt Weiß nicht, dass der TSV die Saison nun locker ausklingen lässt.

Sein eigenes Team hat zuletzt gute Leistungen gezeigt. Die Defensive steht deutlich sicherer. Das sei ein Verdienst der ganzen Mannschaft, so Weiß. „Wir arbeiten viel besser gegen den Ball“, formuliert er es im besten Trainersprech. Das Entscheidende: „Wir haben keinen Leistungsabfall, wenn einer ausfällt.“ Indirekt ist das ein Lob für den relativ kleinen Tura-Kader. Auch in Heimerdingen muss Weiß sein Team wieder umbauen: Marian Föll fehlt aufgrund seiner gelb-roten Karte gegen Löchgau. Zudem muss der Tura auf die beiden Langzeitverletzten Simon Trumpp und Semih Dalyanci verzichten. Markus Diether und Michael Gassner konnten in dieser Woche noch nicht trainieren. Ihre Einsätze sind sehr fraglich.

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Auch eine gelb-rote Karte kann den Tura nicht stoppen: Mit Kampf und Leidenschaft bringt er Löchgau die zweite Saisonniederlage bei.

„Es war nicht so, dass Löchgau nicht gewollt hätte oder mit der B-Elf angetreten ist“, stellt Tura-Trainer Martin Weiß klar. Je länger er vom überraschenden 3:0 berichtet, desto mehr merkt man ihm den Stolz über die Leistung seines Teams an.

In der ersten Hälfte ist es ein ausgeglichenes Spiel. Es gibt nur wenige gute Gelegenheiten. Während Löchgau mit seinen spielerischen Lösungen zeigt, warum es souverän die Landesliga anführt, hält der Tura mit Kampf und viel Laufbereitschaft dagegen. „Im Mittelfeld gab es viele intensive Duelle“, berichtet Weiß. Die wenigen Chancen kann der Gast nicht nutzen, so dass es zur Pause torlos steht. „Da haben wir gemerkt, dass mehr für uns drin ist“, so Weiß.

Nach dem Wechsel übernimmt Untermünkheim die Initiative und geht nach einem Standard durch Dominik Wolfs Kopfball in Führung. „Danach waren wir noch besser im Spiel und haben die Räume noch schneller zugelaufen. Auch die Zuschauer waren voll dabei“, freut sich Weiß. Die rund 200 Fans feuern ihr Team an. Das aber erhält zunächst einen starken Dämpfer: Marian Föll muss nach 60 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. Ein berechtigter Platzverweis, glaubt sein Trainer.

Doch die Unterzahl scheint dem Tura wenig auszumachen. Der FV Löchgau findet keine Mittel, um sich Gelegenheiten zu erspielen. Der Tura verteidigt geschickt, lässt wenig Raum zum Kombinieren. Und er lauert auf Konter. Zwei davon werden zu Toren verwandelt. In der 67. Minute schließt Kevin Reinwald ab, neun Minuten später trifft Routinier Joschka Karle zum 3:0 – die zweite Saisonniederlage des FV Löchgau nimmt Gestalt an.

In den letzten zehn Minuten versucht der FV mit Powerplay die Niederlage abzuwenden, doch der Tura leistet auch in dieser Phase erbitterten Widerstand und gewinnt die Partie. „Es war mit Sicherheit unser bisher bestes Saisonspiel“, meint Martin Weiß.

Die drei Punkte kommen etwas überraschend, doch schon in der Vorwoche erwies sich der Tura als stabil. Er gewann 2:0 in Ludwigsburg. Drei Punkte benötige seine Mannschaft noch aus den letzten drei Spielen, um den Klassenerhalt sicher zu haben. Nur bei einer verschärften Abstiegsregelung, bei der der Tabellen-Elfte in die Relegation muss, scheint der Tura noch gefährdet. Aktuell aber sieht es nicht danach aus, dass diese Regelung angewandt werden muss.

Am kommenden Wochenende spielt der Tura in Heimerdingen. Der TSV ist Dritter, doch der Relegationsplatz zwei, den Rutesheim belegt, ist bereits acht Zähler entfernt.

Tore: 1:0 Dominik Wolf (50.), 2:0 Kevin Reinwald (67.), 3:0 Joschka Karle (76.)

Gelb-rote Karte: Marian Föll (60.)

Tura: Lukas Dambach, Christoph Nagler, Dominik Wolf, Marian Föll, Jannis Kronmüller, Efendi Erol, Andreas Schlageter, Firat Doganay (86. Benedikt Hofmann), Joschka Karl, Kevin Reinwald, Onur Vural.

 

TURA I besiegt Meister aus Löchgau

Durch Tore von Dominik Wolf, Kevin Reinwald & Joschka Karle gewinnt unser Landesliga Team gegen den Meister Löchgau unerwartet deutlich, aber auch verdient. 

Hochkonzentriert und taktisch von Teammanager Volker Häfele klug eingestellt (Trainer Mutlu.Metin war verhindert) ging die Landesliga-Reserve ins Spiel. Im Tura-Lager war man sich klar, dass nur ein Sieg über den direkten Konkurrenten die Chance auf den Relegationsplatz erhält.

Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei beide Abwehrreihen kaum Tor Möglichkeiten zuließen. 

Der an diesem Tag überragende Nico Pfauser erzielte in der 25. Minute die Untermünkheimer Führung als er energisch nachsetzte, den Torhüter umspielte und dem Ball ins leere Tor schob.

5 Minuten später war es der sehr agile Emre Akkus, der einen tollen Tura-Spielzug zum 2:0 Abschluss. Dies war auch der Halbzeitstand. 

In Hälfte zwei sorgte Matthias Kolb in der 60. Minute für die Vorentscheidung. Zwar gelang Bretzfeld der Anschlusstreffer, doch Tim Oliver Baumann (80, Minute) und Stefan Kolb mit dem Schlusspfiff sorgten für klare Verhältnisse.

Eine überzeugende Mannschaftsleistung der Tura-Elf, in der mit Sven Schiele und und Fabian Vetter zwei A-Jugend Spieler einen hervorragenden Einstand hatten.

Tura Untermünkheim - FV Löchgau, Samstag, 16.00 Uhr

Der gerade wieder genesene Semih Dalyanci hat sich wohl die Achillessehne gerissen. Der Tura ist vor dem Spiel gegen Spitzenreiter Löchgau in Personalnot.

Aus der Not will der Tura eine Tugend machen. Weil Trainer Martin Weiß auf einige Spieler verzichten muss, will er „bei der Spielidee etwas anderes machen“, damit Untermünkheim gegen den souveränen Tabellenführer FV Löchgau bestehen kann.

Dass die Gäste recht einsam ihre Kreise ziehen, erkennt Weiß neidlos an. „Der FV hat nicht nur außerordentliche Einzelspieler, sondern funktioniert auch als Mannschaft hervorragend.“ Dennoch sei die Partie nicht als ein „Bonusspiel“ zu sehen. „In unserer Situation gibt es so etwas nicht. Wir brauchen noch vier bis fünf Punkte, um sicher zu sein“, verdeutlicht Weiß.

Nach dem etwas überraschenden 2:0-Erfolg in Ludwigsburg könnte die Stimmung im Tura-Lager eigentlich sehr gut sein, doch sie ist etwas gedämpft – und das hat nichts mit dem Sportlichen zu tun. „Semih Dalyanci hat sich im Training wahrscheinlich die Achillessehne gerissen“, berichtet Weiß. Zudem werden auch Michael Gassner und Simon Trumpp ausfallen. Bei Markus Diether und Onur Vural sind die Prognosen schlecht. Es fehlen dem Tura also einige wichtige Spieler im Duell mit dem Spitzenreiter.

Löchgau konnte bereits am vergangenen Spieltag den Aufstieg in die Verbandsliga feiern. Das Team um Trainer Evangelos Sbonias, der den FV zum Saisonende verlassen wird, hat im Verlauf dieser Saison erst eine Niederlage (1:2 in Schluchtern) hinnehmen müssen. Ziel der Verantwortlichen ist die Etablierung in der Verbandsliga.

 

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