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Erfolg in München

So sehen Sieger aus, Sieg nach langen Strapazen So sehen Sieger aus, Sieg nach langen Strapazen

München- Olympiapark, Jubiläumsausgabe des 24 Stunden Rennens im Olympiapark im Zentrum von München. Mit 2.000 Teilnehmern eines der größten Radsportevents Deutschlands. Mit dabei auch die Equipe des MHW-Cube-Racing-Team aus Untermünkheim. Die dreimaligen Weltmeister waren an diesem Wochenende als 8er team am Start. Um 12:00 Uhr am Samstag fällt der Startschuss bereits ab der ersten Runde können die Jungs Ihre Kompetenz in dieser Disziplin unter Beweis stellen. Verfolgt vom team Mody Craft und einer starken Auswahl des Bayrischen Landeskader ging es in die ersten Runden. 

Nur im Sekunden Bereich konnte man sich langsam nach vorn arbeiten. Während das Hauptfeld Rundenzeiten im Schnitt um 24 Minuten fährt, fahren die Sportler um Team Manager Michl Weber stabile 19er Runden. 18:00 Uhr nach 6 Stunden beträgt der Vorsprung ca. 4 Minuten auf die direkten Verfolger. Direkt verfolgt von 4 Teams welche nur im Sekunden Abstand um Platz 2 fighten geht es in die Dämmerung.
Im Olympiastadion haben sich knapp 25 tsd. Fans zum public viewing eingefunden. Die Strecke führt Mitten durchs Stadion, jedes Mal Gänsehaut für alle Fahrer. Dank Sponsor Supernova haben wir auf der Strecke optimales Licht. Alles läuft optimal, professionell und ohne große Probleme haben wir in der Zwischenzeit unseren Rhythmus gefunden. Immer wieder strömen begeistert Zuschauer an unserem Fahrerlager vorbei. Kinder bleiben stehen während sich die Fahrer auf der Rolle warm fahren oder nach einer schnellen Runde Ihren Puls durch langsames ausfahren auf der Rolle wieder nach unten bringen.
Immer wieder findet auch das aufheulen der Rollen Gefallen bei den beiden Strecken-Sprechern auf der Haupttribüne gleich neben unserem Fahrerlager. Pünktlich um 23:00 Uhr gibt es zum 10 jährigen Jubiläum dieser Veranstaltung ein einzigartiges Feuerwerk. Noch immer sind tausende Fußballfans auf dem Gelände unterwegs. Wir ändern unseren Rhythmus, so ist es möglich für die einzelnen Fahrer auch einmal zwei Stunden am Stück zu schlafen, während die Teamkollegen trotz Nacht auf der Strecke noch immer unglaubliche Rundenzeiten von unter 20 Minuten fahren.
„Man muss sich voll konzentrieren wenn man mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31 km/h durchs Feld der Fahrer fliegt“ so Felix Zeeb nach einer schnellen Runde. Tatsächlich sind die einzel und zweier Teams natürlich sehr langsam unterwegs, während die 4er und 8er Teams versuchen mit Höchstgeschwindigkeit Sekunden zu ernten. 
Ein Uhr Morgens, es fängt an zu Regnen, den Vorsprung auf 6 Minuten ausgebaut geht es in die nächsten Runden. Der Regen wird schnell stärker. Die Fahrer müssen aufpassen, kopfsteinpflaster und schnelle Kurven können zum Verhängnis werden. Für die einzel Starter sind diese Umstände unerträglich, am körperlichen Limit geben viele Fahrer auf. 
Sechs Uhr Morgens, auch die starken Fahrer im Bayern Kader haben aufgegeben, unser Vorsprung auf die Direkten Verfolger, Team Mody Craft konnte auf 22 Minuten (knapp eine Runde) ausgebaut werden. Immer mehr Fahrer geben auf, zu kalt, defekt am Bike oder schwer Stürze auf der Strecke.
Um 8 Uhr nach 20 Stunden wird das Rennen durch die Rennleitung abgebrochen. „Die Sicherheit geht vor“ so das Argument des Veranstalters. 
Überglücklich nässen wir unser letztes noch sauberes Trikot bei der Siegerehrung mittels einer Sektdusche ein.
Ein Super Erlebnis vor einer riesigen Kulisse.

 B  i  k  e      y  o  u  r      d  r  e  a  m