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Weltcup Nove Mesto, Wolf bestätigt Form

Der 18 jährige Louis Wolf (Nr.96) behauptet sich im Mittelfeld der Weltspitze , nach turbulentem Rennen finished Wolf auf Platz 53. Der 18 jährige Louis Wolf (Nr.96) behauptet sich im Mittelfeld der Weltspitze , nach turbulentem Rennen finished Wolf auf Platz 53.
Nove Mesto Tschechien, dritter Mountainbike Weltcup in einer noch jungen Saison. Ondrej Cink (Merida Biking) hat beim U23-Weltcup seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. In einem spannenden Duell konnte er den Niederländer Michiel van der Heijden (Rabobank-Giant) um sechs Sekunden distanzieren. 
Auf Rang drei landete Alexander Gehbauer (KTM), der nach einem Kettenproblem auf der Startgerade als Letzter auf die Strecke gegangen war und 50 Sekunden Rückstand aufwies. Bester Deutscher, Markus Schulte-Lünzum eroberte hinter dem Italiener Daniele Braidot (+1:22) Rang fünf (+1:36), obwohl bei ihm nicht alles rund lief. Simon Stiebjahn (Team Bulls) holte sich mit Rang elf (+3:02) die WM-Norm. Louis Wolf aus Untermünkheim (MHW cube racing team) erneut von ganz hinten auf Platz 112 startend, machte in der 3,2 Kilometer langen Startrunde gleich mal die Hälfte des Feldes Platt. „Auf der breiten Einführungsrunde konnte ich mit extrem Guten Beinen an vielen Fahrern vorbei, ich gab alles“, so Wolf. 
In der nächsten Runde ging es dann auf die eigentliche Weltcup Strecke, das Überholen war kaum noch möglich, zudem hatte es die letzten 12 Stunden vor dem Rennen heftig geregnet. Die Strecke war aufgewühlt von den zuvor startenden Junioren und extrem klitschig. Jede Wurzel, jeder Stein musste voll konzentriert angefahren und überquert werden. Immer wieder kam es zu Stürzen, auch die Technik, Schaltung und Bremsen mussten unter diesen Bedingungen ständig in Ordnung gebracht werden. Immer wieder wurde der Rhythmus durch solche Dinge unterbrochen. Teilweise ging es steil bergauf die Räder rutschen auf den Wurzeln, der Puls extrem hoch, man spürt das Blut in den Adern pochen. Aufschließen, hinfahren, vorbeikommen, so die Strategie. Am Ende reichte es für Wolf auf Platz 53, auch Bundestrainer Frank Brückner war mit diesem Ergebnis zufrieden. Die Konstanz ist im ersten U23 Jahr extrem wichtig so Brückner. Alles andere kommt von alleine.
Keinen allzu guten Tag erwischte Christian Pfäffle (Rothaus Poison-Bikes), in Belgien vor drei Wochen noch Top 20, fuhr bei diesem Rennen zwischenzeitlich aus den Top 40 heraus, dann mühsam noch auf Platz 24 (+4:43). „Ich hatte schon in der Startrunde Beine wie sonst in der letzten“, klagte Pfäffle. Zwei Plätze vor ihm landete Marcel Fleschhut Freiburg (Lexware Racing, +4:20), der von Startposition 50 aus nicht unzufrieden war. Er wurde gegen Ende immer stärker und verbuchte zum Schluss die zehntbeste Zeit. Bei seinem Teamkollegen und größtem Deutscher Nachwuchstalent Julian Schelb, in Houffalize noch Dritter, ging nicht viel zusammen, nachdem er Anfang der Woche noch Sport-Abi-Prüfungen hatte. Er wurde nur 34.

Der Weltcup wird zwischenzeitlich Live übertragen unter www.redbull.tv

Nächste Woche geht’s weiter in La Bresse (Frankreich), was für ein Abenteuer…..