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Tura I: Ein kleiner Schritt reicht dem Tura nicht

VfB Friedrichshafen - Tura Untermünkheim, Samstag, 18.30 Uhr

Statt samstäglicher Abendruhe tritt der Tura in Friedrichshafen an. Der VfB steht knapp in der Abstiegszone und sein Trainer Demal wundert sich, warum Untermünkheim am Samstag gegen Hall gewonnen hat.


Untermünkheim "Ich kann nicht verstehen, warum Untermünkheim 3:0 gegen Hall gewonnen hat", sagt Fetic Demal. "Ich habe den Tura in Albstadt beobachtet. Da kam gar nichts. Und jetzt so ein hoher Sieg." Der Friedrichshafener Trainer macht eine kurze Pause. "Nur über rechts, da gibt es so einen Schnellen, der kann was." Demal kann sich nicht an den Namen des Turaners erinnern. Aber es müsste beim 0:2 in Albstadt Heiko Kandler gewesen sein. "Heiko trainiert trotz einer Prellung. Der beißt auf die Zähne", berichtet Untermünkheims Trainer Patrick Rost von den Übungseinheiten.
 
Demal und Rost sind sich einig, dass der Partie am Ostersamstag richtungsweisende Bedeutung zukommt. Beide Teams trennen nur zwei Zähler. Wer verliert, steht in der Abstiegszone. Der Tura-Coach zieht gerne die von ihm "Momentum" (ein Begriff aus der Chart-Analyse) genannte Lage zu Rate: "Wir haben nach dem 3:0 Oberwasser." Das hat aber auch Friedrichshafen nach dem 5:2 gegen den Tabellenachten Böblingen. Rost bleibt dennoch optimistisch: "Ein Punkt ist nicht genug. Wir müssen jetzt größere Schritte machen."

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