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90 Minuten mit Semih Dalyanci

Unauffällig. Das ist das Attribut für Turas Nummer 10 bis zur 90. Minute. Dann aber steht er im Mittelpunkt - und versteht die Welt und insbesondere den Schiedsrichter nicht mehr.

Sekunden vorher ist er im Strafraum zu Fall gekommen, Dalyanci fordert vehement einen Elfmeter, doch Schiedsrichter David Gonzalez aus Waghäusel pfeift nicht. "Dabei hat er mir bestätigt, dass er einen Kontakt zwischen Semih und dem Gegner gesehen hat, er dies aber nicht für ausreichend hielt", schildert Trainer Patrick Rost nach Spielende seine Eindrücke - und schiebt hinterher: "Das kann eigentlich nicht sein. Ein bisschen schwanger gibt es auch nicht." Dalyanci muss sich noch beim Auslaufen an einer Wasserflasche abreagieren. Im Spiel ist er bemüht, sein erster Schuss nach zwei Minuten wird abgeblockt. Die stärkste Szene in der ersten Halbzeit hat er, als er Marius Müller mit einem schwierig zu spielenden Steilpass bedient, der Stürmer aber am Torwart scheitert. Auch nach dem Wechsel agiert Dalyanci eher im Hintergrund - hier ein guter Pass, dann aber wieder kleinere Unachtsamkeiten beim Stellungsspiel. Wie seine Mitspieler auch, feuert er die regelmäßig die Mannschaftskollegen an: "Wir sind dran!", brüllt er schon nach einer knappen Stunde. Erst in der 86. Minute kann er den Ausgleich von Visar Rushiti bejubeln.alt