Untermünkheim Vor der Saison hätten viele gewettet, dass das Duell Untermünkheim gegen Neckarrems ein Spiel des oberen Tabellendrittels ist. Tatsächlich stehen beide Teams kurz vor den Abstiegsrängen.
"Wir müssen uns weiter steigern", bekräftigt Turas Trainer Patrick Rost. Der neue Coach ist guten Mutes, dass sein Team diesen Wunsch auch umsetzen wird. Schon am vergangenen Wochenende in Böblingen (2:2) habe sich sein Team deutlich besser präsentiert. "Beispielsweise hatte Marius Müller mehr Aktionen und Dominik Zwick hat die Viererkette stabilisiert."
Doch auch Rost weiß, dass sein Team weiterhin viel Luft nach oben hat. Dabei geht es um die grundlegenden Dinge - Kampf, Bewegung und Disziplin. Genau diese wird seine Mannschaft brauchen, um den VfB Neckarrems schlagen zu können.
Die Gäste sind in der vergangenen Saison aus der Oberliga abgestiegen. Eigentlich wollten sie um den Aufstieg mitspielen, doch nun haben sie erst 23 Punkte gesammelt - einen mehr als der Tura, der momentan als Zwölfter gerade noch vor den direkten Abstiegsplätzen steht. "Die Mannschaft hat sich schwer getan, sich von der Ober- auf die Verbandsliga umzustellen", gibt Arne Läubin, Pressesprecher des VfB Neckarrems, zu.
Er ist allerdings optimistisch, dass sich das nun ändert. Und das, obwohl sich Stürmer Dominik Parham vor zwei Wochen beim Spiel in Wangen (1:4) schwer verletzt hat. Denn nun ist Dennis Fürst wieder mit dabei. "Mit seiner Schnelligkeit wird er uns helfen", ist sich Läubin sicher. Einzig, dass sein Team am vergangenen Wochenende pausieren musste, ärgert ihn: "Einen echten Rythmus haben wir noch nicht."
Beim Tura fehlen Nicola Sasso und Jan Schreiner, der grippekranke Fatih Kalkan soll aber fit werden.

