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| Neu in Untermünkheim ist Thomas Fenn (links): Sieben Jahre war er für Ansbach aktiv, nun soll er beim Tura die Innenverteidigung verstärken. Foto: Ruffer |
Untermünkheim Fredi Skurkas Frau kann es kaum erwarten. "Wann geht es denn wieder los?", soll sie schon vor geraumer Zeit ihren Ehemann gefragt haben. Lachend erzählt Skurka diese Anekdote bei der offiziellen Präsentation des neuen Mannschaftskaders. Ins sechste Jahr geht Untermünkheim mit Skurka, und der schließt nicht aus, dass es noch länger wird: "Man weiß zwar nie, wie es kommt, aber: Es ist schwierig für den Verein, den Trainer zu entlassen, wenn es gut läuft", schmunzelt er.
Das Gerüst der Mannschaft ist zusammengeblieben, das ist Skurka wichtig. Dennoch hat sich im Kader einiges getan: Stürmer Duane Collins hat den Tura ebenso verlassen wie Joschka Karle und Stefan Lindenthal. Eine Hängepartie gibt es um Daniel Sahdo. Er ist mit seiner Familie nach München gezogen, arbeitet dort momentan zur Probe. Die Entscheidung über seine Zukunft fällt der Brasilianer in den kommenden Wochen. Untermünkheims Manager Walter Kolb gibt sich vorsichtig optimistisch. Er glaubt, dass Sahdo weiter das Tura-Trikot tragen wird.
Den Abgängen stehen insgesamt sechs Neuzugänge gegenüber: Dominik Zwick (SV Seligenporten), Thomas Fenn (Spvgg Ansbach), Marius Müller (vom Oberliga-Absteiger SGV Freiberg) und der Routinier Visar Rushiti, der zuletzt bei den Würzburger Kickers spielte. Diese vier sind alle spielstark und sollten die Qualität des Tura-Kaders weiter anheben können. Sie sind Kandidaten auf einen Stammplatz. Doch Zwick und Müller können ihr Können noch nicht zeigen. Zwick hat wegen eines Trauerfalls in der Familie frei bekommen, Müller muss zunächst noch seinen Infekt auskurieren.
Zurückgekehrt zum Tura ist Norman Schlabschy. Er wird die Stelle des Ersatztorhüters von Lukas Dambach übernehmen, der für die zweite Mannschaft aktiv sein wird. Zudem wurde ein Nachwuchs-Talent vorgestellt, dessen Nachname vielen in Untermünkheim noch ein Begriff ist: Saim Hamzabegovic kommt von der A-Jugend des SGV Freiberg. Sein Vater hatte schon für den Tura gespielt.
Dazu kommen noch die Quasi-Neuzugänge Bastian Göttlicher, der erst kurz vor Ende der vergangenen Saison zum Tura stieß und Fatih Kalkan. Er hat endlich die Spielberechtigung erhalten und brennt merklich darauf, sein Können im Sturm zu zeigen.
Das Ziel umreißt Skurka klar: Nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Natürlich sträubt er sich auch nicht dagegen, wenn es so gut laufen sollte wie in der Aufstiegssaison, als der Tura Fünfter wurde.


