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Nachgefragt bei Dominik "Domme" Bauer

Domme Bauer im Nachgefragt Interview Domme Bauer im Nachgefragt Interview Benedikt Hofmann

Alter:                19
Familienstand:        ledig
Wohnort:            Eschental
Beruf:                BA-Stundent
Lieblingsgetränke:        Spezi
Lieblingsessen:        Cordon Bleu mit Preiselbeeren
Hobbys (außer Fussball):    Skifahren, Fahrrad fahren, Wandern
Position:            Stürmer
Sportliche Erfolge:        C-Jugend Meister
Bisherige Vereine:        Immer TURAner :)


Hallo Dominik,
der vergangene Sonntag war rein von den TURA-Ergebnissen „geschenkt“. Sowohl die „Erste“ als auch dein Team der „Zweiten“ verlor. Beschreibe doch mal deine Gefühlswelt, nachdem die Niederlagen feststanden?

Da muss ich wohl schon bei der ersten Frage mit einer „Bundesliga-0815-Antwort“ antworten, „dass wir von Spiel zu Spiel schauen und die Mannschaft im Vordergrund steht“. Spaß bei Seite. Nach so einem Spiel ist man natürlich erstmal enttäuscht und wenn man sich sowieso ziemlich in das Spiel reingesteigert hat, ist die Enttäuschung umso größer. Insofern war die Nachricht über die Niederlage der „Ersten“ und die Verletzung von Simon Trumpp nicht wirklich aufbauend. Ein kleiner Lichtblick war jedoch, dass man zumindest keine rote Karte gesehen hat an diesem Sonntag.

Du bist seit dieser Saison zu den Aktiven gewechselt. Wie groß war oder ist für dich die Umstellung vom Jugend- zum Aktiven-Fußball und wie wurdest Du in den neuen Teams aufgenommen?

Schon während meiner A-Jugend Zeit könnte ich Erfahrungen bei den Aktiven sammeln und habe kuriose Spiele erlebt, wie gegen Mainhardt in der Kreisliga A vergangene Saison. Im Vergleich zur A-Jugend ist das Tempo natürlich höher und das Spiel körperbetonter. Im Team fühle ich mich sehr wohl, die Mannschaft harmoniert gut und auch außerhalb des Platzes kommt man sehr gut miteinander aus.

Derzeit bist du Stammspieler in unserer „Zweiten“, man sieht dich aber auch immer wieder als Ersatzspieler auf der Bank unserer „Ersten“. Teilweise hast du ja auch schon Einsatzzeiten dort bekommen. Wie sind deine persönlichen sportlichen Ziele und was fehlt dir noch, um unverzichtbar für unser Bezirksliga-Team zu werden?

Klar! Das Ziel ist es in den Kader der Ersten zu kommen, wobei ich jedoch sehr gerne in der Zweiten spiele. Hier habe ich meistens die Möglichkeit 90 min zu spielen und kann mich somit ja auch weiter verbessern. Ausdauertechnisch komme ich mit 90 Minuten verhältnismäßig gut zurecht. An Ballgefühl und vor allem im Abschluss muss ich mich auf jeden Fall noch verbessern.

Der Saisonstart unseres Bezirksliga-Teams ist ja alles anders als erfolgreich. Du bist nah dran. Wo siehst du das Team, hat jetzt schon der Abstiegskampf begonnen und was sind die Gründe aus deiner Sicht, warum es bislang erst zu einem Saisonsieg und drei Unentschieden gereicht hat?

In erster Linie sieht man natürlich nur die Ergebnisse und Zahlen auf dem Papier. Wer jedoch näher bei der Mannschaft dabei ist, merkt, dass das Team super funktioniert. Es macht Spaß ins Training zu gehen und das hat sich deutlich ins Positive verändert in den vergangenen 2-3 Jahren, soweit ich das beurteilen kann. Wir sind eine sehr junge Truppe, der Großteil kommt aus den umliegenden Orten und die meisten sind schon langjährige Mitglieder im Verein. Man kennt sich untereinander und unternimmt auch außerhalb des Platzes gemeinsame Aktivitäten.

Jetzt zu Dir. Du entstammst ja aus einer sportbegeisterten TURA-Familie. Mama Karin war lange Jahre als Abteilungsleiterin „Kinderturnen“ beim TURA aktiv, dein Vater Thomas ist schlichtweg eine „TURA-Volleyball-Legende“. Wie sehr hat dich das familiäre Umfeld geprägt und gibt es auch Gedanken, die Sportart zu wechseln? Einige würden „Dome“ gern im TURA-Volleyball-Team sehen?


Klar, man hat schon im Kindesalter viel Kontakt zu dem Verein und kennt auch die ein oder anderen Leute hinter den Kulissen. Es entwickelt sich eine Verbundenheit und es ist keine Seltenheit nach dem Training der Letzte in der Kabine zu sein. Was das Thema Volleyball angeht habe ich tatsächlich vor ein paar Jahren mit dem Gedanken gespielt die Sportart zu wechseln. Ich war auch ab und zu im Volleyball-Training. Beim Volleyball fehlt mit jedoch der Zweikampf mit dem Gegner. Außerdem, auch wenn mir hierbei die Volleyballer wiedersprechen, ist Fußball doch der laufintensivere Sport und das darf von mir aus auch gern so bleiben.

Dein jüngerer Bruder Marcel spielt ja auch beim TURA in der A-Jugend. Ist der „Kleine“ nicht auch mal nervig? Wie ist Euer Kontakt untereinander und wer ist aus deiner Sicht der sportlich talentiertere?

Naja, im Bereich sportliche Erfolge ist der „Kleine“ mir weit voraus - nicht jeder wird - !Achtung Horst! - zum Torwart des Turniers auf dem Genswosen gewählt, oder verzeichnet schon früh Erfolge als Stützpunkt-Torwart. Da ist man schon stolz auf seinen Bruder. Im Volleyball macht er auch eine sehr gute Figur wobei ich ihn aber früher oder später eigentlich schon gerne als Teamkollege im Kasten der TURA sehen würde. Wir sind ja auch nicht die ersten Brüder im TURA-Trikot.

Der TURA hat seit einigen Jahren eine Spielgemeinschaft in der Jugend mit dem SV Tüngental. Du hast als Jugendspieler hautnah die SG TURA/Tüngental gespürt und erfahren, wie es dort läuft. Wie schätzt Du das Miteinander in der dieser SG ein und worin entscheiden sich denn die Vereine am meisten? Übrigens, für unsere Jugendteams werden noch Trainer und Betreuer händeringend gesucht. Wäre das nicht was für dich?

Anfangs war es natürlich erst einmal eine Umstellung, jedoch harmonierte unser Team erstaunlich schnell und gut.  Die Spielgemeinschaft in der A-Jugend war auf jeden Fall ein Erfolg. Das Team hat sich super verstanden unter bester Betreuung durch die Trainer Tim „Paule“ Hofmann und Johannes „Joggel“ Wittmann. Unter Coach Paule habe ich mich auf jeden Fall fußballerisch deutlich verbessern können. Ausfahrten wie nach München oder in die Schweiz zum Skifahren, waren super organisiert und für jeden Teilnehmer eine grandiose Erfahrung. Hierbei im Allgemeinen nochmal ein Dank im Namen der ganzen Mannschaft an Betreuer und Sponsoren und vor allem an unsere Trainer! Leider fehlt mir für eine Aufgabe als Jugendtrainer schlichtweg die Zeit, da ich ja während den Theoriephasen unter der Woche nicht mal selbst ins Training gehen kann.

Wir haben ja schon gehört, dass du in diesem Jahr zu den „Aktiven“ gewechselt bist. Wie empfindest du das Miteinander dort, welche Spieler beeindrucken dich am meisten und ist Trainer Vio Ratoi tatsächlich so eine „emotionale Rakete“ wie viele behaupten?
Wie bereits schon öfters erwähnt ist der Umgang innerhalb der Mannschaft und von Mannschaft zu Trainer Vio sehr lobenswert. Wenn ich mir einen „Lieblingsspieler“ auswählen müsste, würde meine Wahl wahrscheinlich auf Vincent Butzer fallen, der trotz seines jungen Alters eine sehr übersichtliche und balltechnisch sichere Spielweise hat und mit großem Einsatz und hoher Laufbereitschaft heraussticht. Mit dem verletzen Simon Trumpp fehlt in nächster Zeit leider ein sehr wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Die Beschreibung „emotionale Rakete“ unterschreibe ich direkt. Ich finde es stark wie Vio es schafft alle Spieler dazu zu bringen sich 100% auf das Spiel zu fokussieren und auf dem Platz alles zu geben.

Mit der „Zweiten“ geht es jetzt bereits am Samstag gegen die Reserve des TSV Gaildorf, die „Erste“ spielt am darauffolgenden Sonntag gegen Dünsbach. Was ist für beide Teams drin?

Nach dem vergangenen Wochenende bin ich der Meinung, dass alle Spieler diese Woche noch eine Schippe mehr drauf packen und noch mehr aus sich raus holen werden für 6 Punkte. Für die Zweite Mannschaft kann ich sagen, dass wir die vielen Fehlpässe abstellen müssen, die uns, meiner Meinung nach, gegen Ottendorf die Punkte gekostet haben. Wir sind auf jeden Fall in der Lage uns gute Torchancen zu erarbeiten, wie im Spiel gegen Hessental bewiesen. Diese wiederum zu nutzen, ist ein weiterer Punkt, bei dem ich auch bei mir persönlich noch einiges drauflegen muss.

Was machst du am nächsten Samstag nach dem Spiel gegen Gaildorf II

    a) wenn wir gewinnen?
 
Dann lädt mich de Horst für die vielen Fragen bestimmt auf n Bier ein.

    b) wenn wir verlieren?

Ich werde alles dafür geben, dass ich vom Horst auf ein Bier eingeladen werde.

Vielen Dank Dominik für das tolle Interview. Zum guten Schluss noch Deine Tipps fürs Wochenende:

        TURA 2:1 TSV Dünsbach        TURA II 3:0 TSV Gaildorf 2

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