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Mediterrane Rennerfahrungen zum Auftakt der Saison

v.l. Sven Strähle, Lia Schrievers, Tim Feinauer vom TURA  Untermünkheim v.l. Sven Strähle, Lia Schrievers, Tim Feinauer vom TURA Untermünkheim

Oropesa del Mar, Spanien, Untermünkheimer Pilot als bester Deutscher auf der Strecke, Teamkollegin holt Weltrangpunkte. Etappenrennen haben Konjunktur: Beim Mediterranean Epic by Gaes in Spanien holten sich der Franzose Jordan Sarrou und die Brasilianerin Raiza Goulao nach vier Tagen die Gesamtsiege. Auch Piloten aus Untermünkheim starteten am vergangenen Wochenende die Saison nahe Valencia.

Vier Tage, 260km und 6300hm auf Trails, Asphalt, Flussdurchquerungen oder Schiebepassagen das Mediterranen Epic in Oropesa Del Mar verlangte den Fahrern alles ab. Der Franzose Jordan Sarrou gewann die erste Etappe vor seinem Teamgenossen Victor Koretzky und kontrollierte fortan das Geschehen. Koretzky gewann die zweite Etappe, zeitgleich mit Sarrou.

Das Duo nahm 40 Sekunden Vorsprung auf Rückkehrer Ondrej Cink (Primaflor-Mondraker) mit in den dritten Tagesabschnitt. Der Tscheche konnte die Schluss-Etappe für sich entscheiden, 15 Sekunden vor Sarrou, der aber alles unter Kontrolle hatte und die Rundfahrt mit 1:50 Minuten Vorsprung gewann.

Schrievers holt Punkte  Bei den Damen siegte die Brasilianerin mit Raiza Goulao (Primaflor-Mondraker). TURA Pilotin Lia Schrievers wurde Siebte. Zwischenzeitlich bis auf Platz 4 nach vorn gefahren, musste Sie am letzten Tag gegen zweifaches Reifenpech ankämpfen. Immerhin nahm die Fahrerin welche auch der deutschen Nationalmannschaft angehört gleich mal 40 Weltranglistenpunkte mit in die Saison.

Bester Deutscher Fahrer, Sven Strähle (German Technology Racing). Im Gesamtklassement erreichte er am Ende Platz 40. lag  aber erstaunlicherweise noch zwölf Sekunden vor dem Olympia-Dritten Carlos Coloma. Teamkollege Tim Feinauer (German Technology Racing) landete auf 71. „Es war ein großartiges Event, bei welchem ich wichtige Rennstunden für die anstehende Saison sammeln konnte. Sich 4 Tage hintereinander so richtig zu quälen gibt die letzte Härte die wir für die Rennen brauchen. Die Platzierung stand hier ein wenig im Hintergrund, trotz allem kann ich mit meiner Eingefahrenen 40. Position bei dem extrem stark besetzten Starterfeld durchaus zufrieden sein.“ So Strähle im Ziel.

Nach knappen 11 Rennstunden in vier Tagen heißt es jetzt erst mal „Beine hoch“ und ein paar Tage entspannen. Dann geht es in bereits 3 Wochen auch schon wieder ins Trainingslager nach Mallorca um den letzten Schliff für die Saison zu machen.    

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